27. September 2019

Kabellos Decke und Wand schleifen

Aufgrund der Form des Schleifkopfes kann man nah am Rand arbeiten, die Staubschutzbürste kann abgenommen werden. Foto: Makita

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Durch den neuen Makita Akku-Langhalsschleifer DSL800 ist ein weiteres kabelloses Gerät erhältlich. Erstmals können Decken und Wände kabellos geschliffen werden, dadurch wird die Sicherheit auf der Baustelle gesteigert. 

Makita führt im September eine Premiere ein: Den ersten Akku-Langhalsschleifer, der zudem mit einem Akku-Staubsauger über das Autostart Wireless System (AWS) drahtlos verbunden werden kann. Damit können nun mehr als 270 Akku-Maschinen und Helfer am Bau mit nur einem 18-V-Akku angetrieben werden. Zudem bietet Makita als einziger Hersteller für den Trockenbau ein komplettes Akku-Programm mit Trockenbauschraubern, Magazinschraubern, Trockenbausäge, Rührgerät und nun dem Langhalsschleifer. Der Akkuantrieb macht auf der Baustelle unabhängig von der Strom-versorgung – ohne Leistungsverlust gegenüber netzbetriebenen Geräten. Das Überkopfarbeiten ist zudem ohne nachzuführendes Kabel deutlich komfortabler und bietet keine Gefahr für eine Stolperfalle. Makita führt den Ansatz eines möglichst kabellosen Arbeitens so fort. Der neue Akku-Langhalsschleifer DSL800 ist bereits mit dem Bluetooth-Adapter für das Auto-start Wireless System (AWS) ausgestattet. Damit kommuniziert der Akku-Langhalsschleifer automatisch mit dem AWS-fähigen neuen Akku-Staubsauger DVC154 und dem bekannten DVC864. Optional können mit einem Steckdosenadapter WUT02U auch netzbetriebene Staubsauger von Makita und anderen Herstellern mit dem AWS nachgerüstet werden.

Staub gegensteuern

Bei Schleifarbeiten im Trockenbau entwickelt sich sehr viel Staubvolumen. Deshalb hat Makita bei der Entwicklung den Fokus auf eine optimale Absaugung gelegt. Der Schleifkopf ist vollständig von einem dichten Bürstenkranz umsäumt. Bei randnahem Arbeiten lässt sich die vordere Bürste abnehmen und am Schleifkopf anstecken. Der Schleifstaub wird am Schleifteller direkt durch die neun Absaugkanäle auf dem Schleifteller abgesaugt und ohne zusätzlichen Schlauch im Teleskopschaft zum Staubsauger transportiert.Neben der Absaugung überzeugt der neue Makita Akku-Langhalsschleifer DSL800 vor allem durch die hohe Abtragleistung. Der bürstenlose Hochleistungsmotor ist auch bei starker Beanspru-chung nahezu wartungs- und verschleißarm. Direkt am Schleifkopf platziert, werden mechanische Verluste reduziert und ermöglichen damit ein dauerhaftes, effizientes Arbeiten. Gegenüber Geräten mit flexibler Welle erhöht dies erwartbar die Zuverlässigkeit und Nutzungsdauer.

Hohe Abtragleistung dank guter Drehzahl

Im Trockenbau werden Leistungen häufig nach Fläche abgerechnet, weshalb die Anwender eine hohe Abtragleistung sehr schätzen. Maß-gebend für die Abtragleistung ist die Drehzahl. Mit einer Leerlaufdrehzahl von 1.800 min-1 steht Makita gegenwärtig an der Spitze vergleich-barer Geräte. Die Drehzahl ist stufenlos von 1.000 bis 1.800 min-1 einstellbar. Die Konstantelektronik garantiert eine gleichbleibende Drehzahl auch bei stärkerer Belastung. Der neue Akku-Langhalsschleifer ist zudem mit einem Sanftanlauf ausgestattet. Dieser gewährleistet eine langsame Steigerung der Drehzahl. Neben der Drehzahl ist vor allem die Qualität der Schleifteller und der Schleifmittel für das Schleifbild entscheidend. Makita bietet neben dem serienmäßigen weichen Schleifteller harte, weiche und superweiche Schleifteller als Zubehör an, die sich auch unebenen Flächen anpas-sen. Zudem werden Schleifmittel mit 225 mm Durchmesser in den Kör-nungen K40 bis K320 angeboten.

Elegante Anwendung

Auspacken, anschalten und schleifen. Anwender schätzen die einfache Handhabung des Makita 18 V Akku-Langhalsschleifers. Für die gängigen Raumhöhen lässt sich der Teleskopschaft von 1.100 bis 1.520 mm ausziehen und ermöglicht ein möglichst ergonomisches Schleifen. Optional wird eine 580 mm lange Griffverlängerung angeboten. Das Gerät zeigt sich bei der Verarbeitung als zuverlässiges Gerät.

Redaktion: Wolfram Hülscher