11. Oktober 2019

Steuerliche Förderung für Gebäudesanierung wird kommen

Foto: Pixabay

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Die Förderung energetischer Gebäudesanierungen wird durch das Baugewerbe positiv aufgenommen. Laut Gesetzentwurf soll mehr in den Bestand investiert sein.

Der am 10.10.2019 vorgelegten Gesetzesentwurf zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms im Steuerrecht, der auch die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung beinhaltet, löste hoffnungsvolle Reaktionen aus.  „Es ist richtig, dass die Bundesregierung endlich Anreize zur energetischen Sanierung des Gebäudebestands schafft. Viel zu lange wurde der Gebäudesektor in der Debatte um Klimaschutzmaßnahmen nur unzureichend einbezogen. Mit der steuerlichen Förderung von Sanierungsmaßnahmen wird nun endlich eine Voraussetzung geschaffen, hier nachzubessern“,  sagt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB). Ausdrücklich begrüßt wurde, dass auch Einzelmaßnahmen gefördert werden. „Damit ist sichergestellt, dass tatsächlich konkrete Baumaßnahmen angestoßen werden.Ebenso ist es richtig, dass die Maßnahmen über drei Jahre von der Steuerschuld absetzbar sind und dass die Förderung erst bei 20.000 EUR Fördersumme gedeckelt wird. Damit wird die Förderkulisse praxisnah ausgestaltet“, meintPakleppa.

Klimawende meistern

Gerade für den angespannten Wohnungsmarkt und für mittelständische Unternehmen seien Investitionen von Bedeutung. Hier muss die Regierung Antrieb sein. „Die mittelständischen Unternehmen des Baugewerbes stehen bereit, wenn es um die Umsetzung der Klimawende geht. Die Kapazitäten, den Gebäudebestand energetisch zu sanieren, sind vorhanden. Daher ist es gut, dass die Bundesregierung die Sanierungsförderung nun zügig verabschieden möchte,“ sagt Pakleppa. Damit soll auch ein Anreiz für weitere Investitionen formuliert sein.

 Redaktion: Wolfram Hülscher