21. Oktober 2019

Bauen in den Wintermonaten

Großraum-Luftentfeuchter KT 100 Eco beweist eine Entfeuchtungsleistung von bis zu hundert Liter an einem Tag und kann so zu schnelleren Ergebnissen beitragen. Foto: Wilms

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Gerade in den kalten Monaten gewinnen Bautrockner oder Heizgeräte an Bedeutung. In Bezug auf das Stuckateurhandwerk werden sie gerade aufgrund des sich wandelnden Berufsbildes wichtig. Wir sprachen mit Christian Wilms von der Firma Wilms über den Nutzen von Geräten. Bautrockner und Heizgeräte sind auch ein Schwerpunktthema in der kommenden Ausgabe von ausbau + fassade. 

Im Herbst und Winter kann es auf der Baustelle zugig zugehen. Das stellt aber nicht nur für Handwerker, sondern auch für Materialien eine Herausforderung dar. Stucke und Estriche trocknen langsamer. Durch zusätzliche Feuchtigkeit könnte die Bausubstanz Schäden bekommen. „Im Winter und Frühling gilt gerade in Sachen Bautrockner die Herausforderung für geeignete Arbeitsbedingung zu sorgen. Speziell die Umgebungstemperatur ist hier entscheidend, da diese Geräte nur in einem bestimmten Temperaturfenster optimal arbeiten. Bei zu warmen Temperaturen verlieren die Trockner Ihre Wirkung aber speziell im Winter auch bei zu niedrigen Temperaturen. Hier gilt es dann mit einem entsprechenden Heizgerät nachzuhelfen“, erklärt Christian Wilms. Am besten sollten dann Elektroheizer mit sauberer Verbrennung verwendet werden, da beim Betrieb der Geräte keine zusätzliche Feuchtigkeit entstehe. Auch Heizgeräte werden nur dann eingesetzt wenn sie gebraucht werden, gerade deshalb sollte aber rechtzeitig geprüft werden dass ein problemloser Betrieb möglich ist. Eine Wartung vor der Heizperiode bleibt daher unerlässlich und wichtig.

Mehr Sicherheit und Zeitersparnis

Auch eine trockene und warme Arbeitsumgebung trägt zu mehr Arbeitssicherheit bei. Raumklima und Raumtemperatur werden besser, die meisten Heizgeräte verfügen über Sicherheitsmechanismen welche kein weiteres Sicherheitsrisiko zulassen sollen. Durch eine Beheizung des Baubereichs sinkt die Gefährdung durch Erkältungen, auch die Gefahr von rutschigen Stellen kann minimiert werden. Bautrockner und Heizgeräte können gemietet oder gekauft sein. Das kann gerade bei Sonderprojekten gut sein. Größere Heizer gibt es für einen vierstelligen Betrag, mobile Trockner gibt es ab 700 Euro. Ob sich die Investition lohnt, richtet sich nach der Ausrichtung eines Betriebes. Dass Trocknung aber hilfreich ist steht fest.

Berufsbild wird vielfältiger

Häufiger bieten Stuckateurbetriebe auch weitere Leistung an wie Estrich. Gut für das Unternehmen ist es, weil es neue Geschäftsfelder erschließt, gut für den Kunden ist es weil er „alles aus einer Hand“ bekommt. Daher sind die Wärmemaschinen auch für Stuckateure interessant. Dass sich das Handwerk multifunktioneller aufstellt, merkt auch die Wärmebranche. „Diese Entwicklung hat zur Folge dass auch vermehrt Stuckateure unsere Geräte einsetzen“, sagt Wilms. Bevorzugt geliehen würden große Ölheizgeräte mit Abgasführung oder Elektroheizer mit Drehstromanschluss. Bei den Bautrocknern sehr beliebt sind Geräte der Eco-Serie. Die Geräte sollen einfach in der Handhabung sowie in der Bedienung sein. Auch kommen sie zum Einsatz auf Winterbaustellen oder im Fall von Wasserschäden, bei welchen auch Dämmung oder Boden erneuert werden müssen. Ein Verzichten auf Heizen spart Kosten, kann aber Schäden hervorrufen. Zahlreiche Heizer sind mit einer digitalen Anzeige ausgestattet, welche eine Nutzung einfacher machen will. In kalten Monaten kann Heizen einen Baufortschritt verbessern. Bautrockner oder Heizgeräte können dabei hilfreich sein. 

Redaktion: Wolfram Hülscher