22. November 2019

Handwerk profitiert von Initiative vom VDPM

Die Kampagne ist neben Website, Facebook und Pinterest nun auch auf Instagram zu finden. Foto: Putzpoesie.de

Anzeige

Im November 2018 wurde die Aktion #putzpoesie gestartet. Die Kampagne soll Planer und Architekten stärker für das Thema Putz begeistern. Eine steigende Beteiligung bestätigt den Sinn dieser Initiative. Stuckateure profitieren dank mehr und besserer Aufträge beim Putz.

Die Kampagne entstand durch den Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM) im November 2018. Das Ziel wurde erreicht, Putz wird interessanter für Architekten. Nach zwölf Monaten zählt die Putzpoesie-Facebook Gemeinschaft bereits über 9.000 Fans. Daher hat der Verband die Social-Media-Strategie im Verlauf des Jahres ausgeweitet: „Dass wir mit einem traditionellen Material wie Putz auf Facebook und Pinterest solch hohe Reichweiten erzielen konnten, hat uns dazu veranlasst, das Thema auch auf Instagram zu spielen. Eine gute Entscheidung, wie sich bereits sechs Monate und 1.200 Follower später zeigt“, sagt Antje Hannig, Geschäftsführerin des VDPM. Eine solche Steigerung erstaunt auch die Initiatoren. 

Unterschiedliche Strategien für verschiedene Kanäle

Anders als im Facebook-Kanal stehen auf dem bei Architekten beliebten Instagram-Profil reine Strukturen auf dem Programm. Rillen-, Schabe- oder Kellenputz in zartem Flieder oder kräftigem Rot: Alltagsaufnahmen, wie sie jedem Stadtspaziergänger täglich begegnen. „Das Ziel ist es, die Menschen zu sensibilisieren, damit sie sich mit den Strukturen in ihrer Umgebung auseinandersetzen und bewusster auf Materialien achten“, so Christian Poprawa, Leiter des Arbeitskreises Marketing & Öffentlichkeitsarbeit und Vorstandsmitglied im VDPM, „zusammen genommen präsentieren wir auf den drei Social-Media-Kanälen nicht nur die zahlreichen Arten hochwertigen Putzeinsatzes, sondern zeigen mit Objektbeispielen zugleich das Leistungsspektrum des qualifizierten Handwerks, das diese anspruchsvollen Techniken beherrscht und Architektenideen fachgerecht umsetzen kann.“

Mehr Interesse fürs Stuckateurhandwerk 

Dass die Strategie aufgeht, zeigt auch die Interaktion der Facebook-Gemeinschaft. Im breiten Maß-nahmen-Mix mögen die Fans besonders die Rubrik „Poesie auf Putz“. Liken, teilen und kommentieren: #putzpoesie bringt Leute ins Gespräch und sorgt gleichermaßen für fachspezifische Inhalte. Auch die Kampagnen-Basis wächst: auf der Website „putzpoesie.de“ versammeln sich zunehmend sehenswerte Objekte, Strukturen und „Putzpoeten“. Ganz sicher ein Beleg dafür, dass die Ausprägungen des Stuckateurhandwerks wichtig sind.

Redaktion: Wolfram Hülscher