16. Dezember 2019

Deutschlands beste Maler- und Lackierergesellin kommt aus Deggendorf

Uwe Koos, Vorsitzender des Stiftungsrates der gemeinnützigen Sto-Stiftung, freut sich über das Engagement der Junggesellen Almir Berisa (links) und Katharina Reseneder (rechts). Reseneder ist Deutschlands beste Maler- und Lackierer Gesellin 2019. Foto: Sto-Stiftung / Berufsschule I Deggendorf

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Die Sto-Stiftung hat  Deutschlands besten Malernachwuchs ausgezeichnet. Katharina Reseneder, ehemalige Auszubildende der Berufsschule I Fachbereich Farbtechnik aus dem bayerischen Deggendorf, ist Deutschlands beste Maler- und Lackierer Gesellin 2019. Mit einer Gesamtpunktzahl von 94,12 von 100 Punkten wies sie alle weiblichen und männlichen Prüflinge des Jahres in die Schranken. Die Junggesellin absolvierte ihre Ausbildung im Malerbetrieb Rebl aus Landau an der Isar.

Als Auszeichnung für Ihre hervorragende Leistung bekam Reseneder von Uwe Koos, Vorsitzender des Stiftungsrates der gemeinnützigen Sto-Stiftung, ein iPad-Tablet überreicht. Als einer der zehn besten Gesellen des Landes wurde auch Almir Berisa, ebenfalls ehemaliger Auszubildender der Berufsschule I Fachbereich Farbtechnik Deggendorf und Lehrling im Malereibetrieb Geith GmbH in Straubing, ausgezeichnet. Unter dem Motto: „Du hast es drauf – zeig‘s uns.“ unterstützt die Sto-Stiftung schon seit 2012 die besondere Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit motivierter und talentierter Auszubildender, die den Beruf des Malers und Lackierers erlernen. So verleiht die Stiftung in einer ersten Förderungsstufe an die von ihren Berufschullehrern nominierten 100 Klassenbesten des dritten Ausbildungsjahres jährlich einen komplett ausgestatteten Werkzeugkoffer und ein Bücherpaket im Wert von rund 1000 Euro.

Nachwuchs fördern

Damit ausgestattet, ist die größte Hürde für eine erfolgreiche Gesellenprüfung genommen. In einer zweiten Förderstufe erhalten anschließend die zehn besten Gesellen des Jahrgangs ein iPad verliehen.  Für Reseneder geht das Lernen indes weiter. Sie besucht ab Januar 2020 den Meisterkurs der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz in Regensburg und möchte anschließend entweder einen eigenen Betrieb gründen oder ein weiterführendes Studium aufnehmen. Dass eine Weiterbildung aber unerlässlich bleibt, ist für die Gesellin ganz klar.

Quelle: Sto-Stiftung/wh