17. Dezember 2019

Knauf und Uponor feiern zehn Jahre erfolgreiche Kooperation

Zufriedene Gesichter anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Kooperation von Uponor und Knauf. V.l.n.r.: Markus Elsperger (Marketing Direktor Zentraleuropa, Knauf Insulation), Andres Seifert (Leitung Anwendungstechnik Boden-Systeme, Knauf Gips), Thomas Raadts (Vice President, BLD -E, Uponor), Dieter Stauder (Leitung Marktmanagement Putz- und Fassadensysteme, Knauf Gips), Maximilian Gansbühler (Leiter Sparte Boden- und Bindemittel, Knauf Gips), Markus Steiner (Director Business Development D-A-CH, Uponor), Martina Kohout (Leitung Markt- und Innovationsmanagement, Boden-Systeme, Knauf Gips), Markus Friedrichs (Director Sales & Marketing Deutschland, Uponor), Gerd Greger (Vertriebsleiter Boden-Systeme und Bindemittel Deutschland, Knauf Gips), Matthieu Neth (Director, Segment Marketing Commercial BLD-E, Uponor). Foto: Knauf

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Grund für die Zusammenarbeit zwischen Knauf und Uponor war der Gedanke, Böden ganzheitlich zu denken und nicht in Einzelkomponenten. Das Produktsortiment sollte sich optimal ergänzen. 

Knauf zählt zu den größten Herstellern von Farben, Putzen, Estrichen, Dämmstoffen sowie von Trockenbau-, Wärmedämm-Verbund- und Bodensystemen. Uponor ist Anbieter von Installationslösungen für die Technische Gebäudeausrüstung, zu denen unter anderem Flächentemperiersysteme für Boden, Wand und Decke gehören. Gemeinsamen ist es den beiden Unternehmen in den letzten zehn Jahren gelungen, den Boden bei Installateuren, Estrichlegern und Trockenbauern nicht als Konglomerat einzelner Komponenten, sondern als ganzheitliches System in den Fokus zu rücken. So unterschiedlich die Produktbereiche der beiden Hersteller sind, so haben sie doch drei entscheidende Gemeinsamkeiten: Ihr Einsatz- bzw. Anwendungsgebiet sind die gleichen architektonischen Grundelemente, nämlich Boden, Wand und Decke; die Systeme beider Hersteller spielen eine bedeutenden Rolle bei den maßgeblichen Komfort-, Sicherheits- und Nachhaltigkeitsfaktoren: Tritt- und Schallschutz, Wärmedämmung, Energieeffizienz und -einsparung sowie Brandschutz; ihre Verarbeitung bzw. Installation erfolgt in zeitlich aufeinanderfolgenden Bauphasen. Dass in diesen Gemeinsamkeiten ein großes Potential für Synergien in der Produkt-Entwicklung und in der Kundenansprache liegt, haben die Strategen von Uponor und Knauf schon vor mehr als einer Dekade erkannt.

Gute Kooperation

Der offizielle Startschuss für gemeinsame Aktivitäten fiel mit der der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages am 17. Dezember 2009. Es war der Beginn einer Erfolgsgeschichte. „Die gestiegenen Anforderungen an Gebäude und die Gebäudetechnik hatten es erforderlich gemacht, speziell im Bereich der Flächenheizsysteme und der Estrichtechnik perfekt aufeinander abgestimmte Systeme anbieten zu können. Die Zusammenarbeit mit Uponor hat sich dabei als Glücksfall erwiesen.“, sagt  Gerd Greger, Vertriebsleiter Deutschland bei Knauf. „Wir hatten uns vorgenommen, anstatt einzelner Komponenten den Systemgedanken in den Vordergrund zu stellen und den Bereich Boden ganzheitlich zu betrachten – und Knauf ist dafür der perfekte Partner! Unser gemeinsamer Ansatz hat zu großen Vorteilen sowohl bei der Verarbeitung als auch bei der Qualität der Ergebnisse geführt“, Markus Friedrichs, Uponor Director Sales & Marketing, Deutschland, und Geschäftsführer der Uponor GmbH.  Die Kooperation von Knauf und Uponor erstreckt sich über die Bereiche Entwicklung, Marketing, Vertrieb und umfasst auch gemeinschaftliche Schulungsangebote.

Objekte für diverse Anwendungen

Gute Beispiele perfekt aufeinander abgestimmter Bodensysteme sind das Fußbodenheizungssystem Uponor Minitec in Kombination mit den Ausgleichsmassen Knauf N 340, N 430 und N 440; Uponor Klett Silent und der Wärmepumpenestrich Knauf FE Eco; Uponor Klett Twinboard in Verbindung mit der Ausgleichsmasse Knauf N 440; Uponor Classic, Nubos, Tecto, Tacker und Klett kombiniert mit den Knauf Fließestrichen sowie Uponor Siccus und der Fertigteilestrich Knauf Brio. Je nach Anforderung lassen sich damit auch höchste Anforderungen an niedrige Aufbauten oder Schallschutz erfüllen. Auch ein Beleg dafür, dass Bodenbeläge gerade für Stuckateure relevant sind.

Quelle: Knauf/wh