22. Januar 2020

Mehr Geld der KfW für Gebäudesanierungen

Foto: Pixabay

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Zu Anfang des Jahres wurden Programme für Förderung der Gebäudesanierung geändert. Im Bereich von Einzelmaßnahmen gewinnt eine Dämmung von Fassade, Dach oder der obersten Geschoßdecke an Bedeutung. 

Neben einer breiten Förderung eines Heizungswechsels wurde auch die Förderung der energetischen Gebäudesanierung bei Maßnahmen an der Gebäudehülle geändert. Parallel dazu gibt es seit Anfang 2020 auch einen Steuerbonus. Bauherren müssen sich entscheiden zwischen der steuerlichen Abschreibung und der Förderung durch KfW-Maßnahmen.

Bei Einzelmaßnahmen verdoppelt sich der Investitionszuschuss (Programm 430) von zehn auf 20 Prozent. Auch bei der Kreditvariante (152) gelten nun 20 Prozent (davor 7,5 %).

Der maximale Kreditbetrag bzw. die förderfähigen Investitionskosten bleiben für Einzelmaßnahmen bei 50.000 Euro.

Bei den Effizienzhäusern erhöhen sich alle bisherigen Zinssätze der Investitionszuschüsse (430) um zehn Prozent. Bei der Kreditvariante (151) steigen die förderfähigen Kosten sogar um 12,5 Prozent. Damit sind die Förderhöhen bei beiden Varianten (Zuschuss und Kredit) gleich hoch. Diese betragen beim KfW-Effizienzhaus 115 ab 24. Januar 25 Prozent, den höchsten Satz gibt es mit 40 Prozent für das Effizienzhaus 55.

Der maximale Kreditbetrag (151) und die förderfähigen Investitionskosten für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus steigen jeweils um 20.000 Euro auf 120.000 Euro.

Beim Bau oder Kauf eines neu gebauten KfW-Effizienzhauses (153) erhöht sich der Tilgungszuschuss ebenfalls um zehn Prozent. Der maximale Kreditbetrag steigt um 20.000 Euro auf insgesamt 120.000 Euro.

Quelle: GIH / pgl