29. Januar 2020

Dörken organisiert Geschäftsbereiche Farbe und Lack neu

Dr. Martin Welp, Geschäftsführer Dörken MKS, soll den neu organisierten Unternehmensbereich verantworten. Foto: Dörken

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Aufgrund des dynamischen Wachstums in den Geschäftsbereichen Farbe und Lack sowie  Oberflächen plant die DörkenGroup (Herdecke), die drei Tochterunternehmen Protec, Systempasten, CD-Color Baufarben und Dörken MKS-Systeme einheitlich unter einem übergeordneten Dach auszurichten. Gleichzeitig beabsichtigt das traditionsreiche Familienunternehmen, agile Arbeitsprozesse einzuführen und baut ein neues Bürogebäude nach den Grundsätzen des „New Work“ am Standort Herdecke.

Dörken entwickelt und produziert seit 127 Jahren hochwertige Produkte für unterschiedlichste Branchen und industrielle Anwendungsbereiche. Unter dem Leitsatz „Dörken schützt Werte“ ist das international tätige mittelständische Unternehmen über Jahrzehnte zu einem Global Player mit weltweit rund 1.000 Mitarbeitern gewachsen. Im Zuge der umfassenden Neuausrichtung sollen nun die drei im Bereich der Oberflächentechnologie tätigen Sparten Pastensysteme, Baufarben und Mikroschicht-Korrosionsschutzsysteme einheitlich organisiert und zu einer neuen, marktgerechten Organisation entwickelt werden. Vorangegangen war ein umfassender Gestaltungsprozess unter maßgeblicher Mitwirkung aller Mitarbeiter.

Dynamisches Wachstum und veränderte Markt- und Kundenanforderungen

Dazu erläutert Dörken-Vorstand Thorsten Koch: „Wir befinden uns in wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich herausfordernden Zeiten. Weltweite Märkte, Kunden und Partner zeigen eine hohe Veränderungsbereitschaft, auf die wir rechtzeitig reagieren wollen.“ Durch die geplante einheitliche Organisation der Dörken-Töchter Protec , CD-Color und MKS und die beabsichtigte Einführung agiler Organisations- und Arbeitsstrukturen ergeben sich zahlreiche Vorteile für Mitarbeiter und Kunden des Unternehmens. Dies unterstreicht auch Dr. Martin Welp, Geschäftsführer von Dörken MKS, der für die geplanten Veränderungen in der DörkenGroup verantwortlich ist: „Um zukünftig erfolgreich und wettbewerbsfähig zu sein, wollen wir weg vom traditionellen Silo-Denken und starren Hierarchien. Stattdessen wollen wir auf vernetztes Arbeiten setzen.“ Ob Forschung & Entwicklung, Anwendungstechnik, Vertrieb oder Projektmanagement: Dörken plant, künftig mit interdisziplinären Experten-Teams zu arbeiten, die sich zu jedem Kundenprojekt neu zusammenfinden, iterativ vorgehen und so deutlich schneller Entscheidungen treffen können. Gleichzeitig werden derzeit zahlreiche Geschäfts-prozesse digitalisiert bzw. mit Hilfe digitaler Tools effizienter gestaltet. „Mit der geplanten Neuorganisation soll eine übergreifende, austauschorientierte Wissensplattform für alle Branchen und Anwendungsbereiche von Oberflächen-Technologien entstehen“, fasst Dr. Martin Welp zusammen.

Neues Bürogebäude für die Arbeitswelt von Morgen

Um dem Unternehmenswachstum und der neuen Struktur gerecht zu werden, baut Dörken derzeit am Hauptsitz in Herdecke ein neues Bürogebäude für die Mitarbeiter. Transparent, hell und einladend zeigt sich der Bau nicht nur von außen. Auch die Innenarchitektur mit offenen Working Lounges, modernen Büros und funktionalen Besprechungsräumen soll – ganz im Sinne der „New Work“-Philosophie – eine angenehme Arbeitsatmosphäre bieten und zu einer regen Kommunikation einladen. Das ebenfalls zum Komplex gehörende Betriebsrestaurant bietet den Mitarbeitern alle Möglichkeiten einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Die Fertigstellung des Neubaus ist für den Frühsommer 2020 geplant.

Quelle: Dörken/wh