10. Februar 2020

Senior-Stuckateur Meisterkreis feiert 60-jähriges Bestehen

Foto: Wolfram Hülscher

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Der Senior-Stuckateur Meisterkreis Baden-Württemberg feierte mit einem Festabend sein 60-jähriges Bestehen. Einige Mitglieder der ersten Stunde waren mit dabei.

Erinnerungen an schöne Zeiten sowie Freundschaft prägten das Treffen der Altstuckateure. Die Wiedersehensfreude war spürbar. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Erinnerung an gemeinsame Abende der Weiterbildung sowie gemeinsamer Reisen.

Die erste Idee für einen Jungmeisterkreis kam von Karlheinz Goll, der als Jurist zum Landesverband der Stuckateure Baden-Württemberg kam. 1960 gründete sich aufgrund seiner Idee der erste Jungmeisterkreis. Ein Grundgedanke war Jungmeister weiter zu schulen sowie ihnen neue Erkenntnisse über Material sowie Technik zu vermitteln, aber auch ein Gemeinschaftsgefühl zu wecken. Dieser Kreis zeigte sich bald als erfolgreich. „Von Beginn an standen alle zwei Jahre eine Studienreise und dazwischen eine Herbstwanderung auf dem Programm. Die erste Reise war eine Nordlandfahrt nach Dänemark und Finnland“, erinnert sich Rechtsanwalt und Stuckateurmeister Wolfram Kümmel in seiner Laudatio.

Wie sehr sich das Berufsbild eines Stuckateurs verändert hat, hob Kümmel in seiner Ansprache hervor. Aber zugleich wie zeitlos die Idee des Kreises war. Jeder Stuckateurmeister in Baden-Württemberg sollte nach seiner Meisterprüfung  beitreten dürfen. Denn sich verändernde Arbeitsbedingungen waren schon immer ein Thema. „Der Erfolg war überwältigend – für Goll, den Landesverband und die jungen Meister.  Ein besonderer Dank ging auch an Gerhard-Paul Reiß, welcher über Jahre Reisen und Wanderungen plante. Dass Stuckateur sein mehr als ein Beruf und auch eine Berufung sein kann sowie für Begeisterung sorgen kann, daran gab es an dem Abend keinen Zweifel.

Mehr dazu in der kommenden Ausgabe von ausbau+fassade.

Wolfram Hülscher