16. März 2020

Dämmung ist entscheidend für den Klimaschutz


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Einen Beitrag zum Klimaschutz kann gerade das Handwerk leisten, besonders im Gebäudebereich steckt viel Potenzial, wie Rainer König, Vorsitzender des Fachverbands der Stuckateure sagt.

Rund 30 Prozent der CO2-Emissionen werden durch den Gebäudebestand verursacht. Grund hierfür sind schlechte oder nicht gedämmte Gebäude sowie veraltete Heizsysteme, sagt Rainer König, Vorsitzender des Fachverbands der Stuckateure für Ausbau und Fassade. In Baden-Württemberg sind etwa 62 Prozent der Wohngebäude etwa 40 Jahre alt. Lediglich ein Prozent der 2,4 Millionen Gebäude sind bislang saniert worden.

Das Handwerk spielt für König daher eine große Rolle beim Thema Klimaschutz. „Die Dämmung der Gebäudehülle im Bestand ist also ganz entscheidend dafür, ob unser Land seiner Verantwortung in Sachen Klimaschutz gerecht werden kann“, sagt König. Immerhin sollte sich die Quote der sanierten Gebäude verdoppeln, um die gesetzten Klimaziele zu erreichen.

Einen Anschub habe die Politik mit Steueranreizen gegeben. Nun liege es bei den Handwerkern. Wichtig sei es, das Gebäude im Gesamten zu betrachten. Die Dämmung allein wirkt sich nicht positiv auf die Energiebilanz aus, dazu gehören auch eine moderne Heizung sowie sanierte Fenster. Wichtige Punkte seien daher die Zusammenarbeit der Gewerke in regionalen Netzwerken, mit Energieberatern sowie die Kenntnis verschiedener Fördermöglichkeiten. Quelle: Fachverband der Stuckateure / al