25. März 2020

Bauwirtschaft setzt in Corona-Krise auch auf private Häuslebauer

Foto: Bauwirtschaft BW

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In schweren Zeiten setzt die Bauwirtschaft gerade auf private Investoren. Thomas Möller, Geschäftsführer der Landesvereinigung Bauwirtschaft in Baden-Württemberg fordert private Bauherren auf nicht das Vertrauen zu verlieren. Im Gegensatz zu anderen Branchen ginge es bei Baustellen noch weiter. Doch Präventionsmaßnahmen sollten eingehalten werden.

Im Angesicht der Corona-Krise appelliert die Geschäftsführung der Landesvereinigung Bauwirtschaft an private Bauherren, ihre Zuversicht in Sachen Bauen nicht zu verlieren und ihre laufenden oder geplanten Bauvorhaben nicht in Frage zu stellen. „Bauen ist Vertrauen in die Zukunft! Denn Bauen schafft dauerhafte Werte“, sagt Thomas Möller, Geschäftsführer der Landesvereinigung Bauwirtschaft. Gerade in dieser schwierigen Zeit sei es wichtig, zuversichtlich nach vorn zu schauen. „Auf uns alle kommen in den nächsten Monaten enorme Herausforderungen zu. Wir müssen uns mit ganzer Kraft auf die Eindämmung des Virus konzentrieren“, sagt Möller. Das hätte absolute Priorität. Denn wir dürften nicht ohne Mut sein und müssen auch für die Zeit danach planen.

Baustellen laufen noch weiter

Möller verweist darauf, dass die Arbeit auf den Baustellen im Gegensatz zu anderen Branchen, die ihre Tätigkeit ganz oder teilweise einstellen mussten, derzeit noch weitgehend weiterläuft. Überall dort, wo es möglich ist weiterzuarbeiten, geschieht dies auch. „Unsere Baufirmen stehen nach wie vor bereit, die begonnenen Aufträge fortzuführen und auch neue Projekte anzunehmen. Diese Arbeiten finden größtenteils im Freien statt, häufig mit Maschineneinsatz und selbstverständlich unter den gebotenen Sicherheitsaspekten“, sagt Möller. Es würde unvermindert weitergebaut. „Und auch im energetischen Sanierungsbereich werden die Aufträge weiterhin ausgeführt“, sagt Möller. Er ist überzeugt, dass man einer möglichen wirtschaftlichen Rezession vor allem mit Hoffnung auf die Zukunft begegnen kann. Der Bau kann hier - wie schon oft in der Vergangenheit – zum zuverlässigen Konjunkturstabilisator werden.

Quelle: Bauwirtschaft BW/wh