14. Mai 2020

Praktische Ausbildung

Das Projektteam auf der Lehrlingsbaustelle (v.l.n.r.): Altgeselle Bernd Burmester mit den Lehrlingen Paul, Eray, Amer, Alen und Massoud (vorne). Foto: Otto Gerber Gruppe

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Die Unternehmensgruppe Otto Gerber startete Ende April ein gemeinnütziges Projekt, das als Lehrlingsbaustelle aufgesetzt wurde. Man zeigte soziales Engagement unter erschwerten Bedingungen aufgrund der Corona-Krise.

Auf Vermittlung des Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg kam der Kontakt zu Hamburg Leuchtfeuer zustande, einer Organisation, die mit verschiedenen Angeboten und Einrichtungen dazu beiträgt, den Umgang mit unterschiedlichen Lebensentwürfen, Leben, Krankheit, Sterben, Tod und Trauer menschlicher und menschenwürdiger zu gestalten. An einem Hospiz war ein neuer Anstrich der Fassade und Fenster nötig, den fünf Lehrlinge aus den drei Malereibetrieben der Otto Gerber Gruppe, unterstützt von einem erfahrenen Altmeister, selbst organisierten und durchführten – trotz Corona-Krise. Durch umfassende Sicherheitsvorkehrungen und eine optimale Baustellenausstattung konnte garantiert werden, dass die Arbeiten ausschließlich fassadenseitig durchgeführt und das Betreten des Hospizes sowie der Kontakt zu Personal und Bewohnern im Sinn der Kontaktbeschränkungen vermieden wurde. Bei der Umsetzung des Projekts war auch die MEGA, die das Material spendete beteiligt. Philipp Nonnenmann, Geschäftsführer der zur Otto Gerber Gruppe gehörenden Zerck Malereibetrieb GmbH, unterstrich die Wichtigkeit des Projekts: „Für uns bedeutet das Hospizprojekt neben dem Aspekt, etwas Gutes zu tun, auch eine tolle Chance für unsere Auszubildenden. Sie müssen sich selbstständig organisieren und als Team zusammenarbeiten. Das Hospiz bietet darüber hinaus ein ganz anderes Umfeld als sie dies aus ihrer täglichen Arbeit gewohnt sind. Das wird ihnen einen neuen Erfahrungsschatz eröffnen und Werte wie Hilfsbereitschaft, Empathie, Achtsamkeit und Demut vermitteln.“

Quelle: Otto Gerber Gruppe/wh