20. Juli 2020

Service zu Rücknahme für WDVS-Verarbeiter

3 bis 5 Prozent der Steinwolle, die zu WDVS verarbeitet wird, bleibt als Verschnitt nach Abschluss der Arbeiten beim Verarbeiter. Foto: Heck Wall Systems

Anzeige

Beim Zuschneiden von Steinwolle wird Verschnitt produziert, welcher Kosten verursachen könnte. Der Systemgeber Heck Wall Systems bietet mit einem Recyclingsystem darauf eine Lösung. Die sortenreine Steinwolle wird für die Herstellung neuer Dämmstoffe genutzt. Der Verschnitt wird entsorgt.

Rund 10 Millionen Quadratmeter Steinwolle-Dämmstoffe werden allein in Deutschland pro Jahr verarbeitet, weil Fassaden immer häufiger mit vollmineralischen, also diffusionsfähigen und nichtbrennbaren Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) ausgerüstet werden. Bei ihrer Verarbeitung werden die dabei eingesetzten Dämmstoffplatten auf Maß zugeschnitten. Der anfallende Verschnitt von drei bis fünf Prozent ist sortenreine Steinwolle, die vollständig recycelt und für die Herstellung neuer Dämmstoffprodukte genutzt werden kann. Trotzdem mussten Verarbeiter diese wertvollen Reste bisher kostenpflichtig auf Deponien abgeben. Der Systemgeber Heck Wall Systems bietet nun mit dem Rücknahme- und Recyclingsystem Heckcycle einen neuen Service, von dem Verarbeiter, Bauherrn und Umwelt gleichermaßen profitieren. Heckcycle arbeitet mit sogenannten BigBags, also großen und stabilen Säcken, in denen der Steinwolle-Verschnitt vom Verarbeiter gesammelt wird. Volle BigBags können bei Heck Wall Systems in Marktredwitz oder einem Heck-Stützpunkthändler bundesweit abgegeben werden. Hat ein Verarbeiter mindestens drei BigBags gefüllt, werden diese auch an seinem Lagerplatz oder direkt an der Baustelle abgeholt. „Damit stellen wir sicher, dass vollwertiges Material nicht nutzlos auf Deponien herumliegt, sondern zu neuen Dämmplatten verarbeitet wird“, sagt Heiko Faltenbacher, Leiter Marketing bei HECK Wall Systems.

100 Prozent Steinwolle und voller Service

Ab 2021 wird HECK Wall Systems nur noch WDVS mit Steinwolle-Dämmung anbieten und verkaufen. Diese Entscheidung fiel im Unternehmen Anfang des Jahres, weil die besonderen Stärken der Steinwolle „sie zu einem zukunftsfähigen und nachhaltigen Baustoff machen, der für den Kampf gegen CO2-Emissionen und die Erderwärmung in großen Mengen benötigt werde, so Faltenbacher weiter.“ Der nächste Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit beim Bauen und Dämmen sei es, Steinwolle-Verschnitt zu gleich- und hochwertigen neuen Dämmstoffen zu verarbeiten, statt ihn zu deponieren. „Die Bauwirtschaft ist einer der großen Abfallverursacher in Deutschland“, sagt auch Geschäftsführer Markus Niermann. „Daran wollen immer mehr Unternehmen in der Branche etwas ändern“, sagt Niermann. Gleichzeitig würden die Forderungen aus der Politik lauter, Baustoffe mit klugen Wertstoffkreisläufen zu hinterlegen. „Heck Wall Systems ebenso wie ihr Dämmstofflieferant, die Deutsche Rockwool, wollen hier vorangehen“, sagt Niermann.

Recycling ist Mehrwert

Verarbeiter, die sich für Heckcycle und gegen eine nutzlose Lagerung von Steinwolle auf Deponien entscheiden, sollten dies gegenüber ihren Kunden offensiv ansprechen, so Niermann weiter. „Der Moment ist für jeden Einzelnen gekommen zu beweisen, dass man einen Beitrag dazu leisten will, Fehlentwicklungen der Vergangenheit zu korrigieren. Deshalb werten es viele Bauherren und Investoren auch als wichtigen Mehrwert, wenn ihnen Handwerker und Bauunternehmen Produkte empfehlen, für die es ein funktionierendes Recycling-System gibt“, sagt Niermann. Mit Steinwolle-WDVS von Heck und dem neuen Heckcycle Rücknahme-System bauen sie nach- und werthaltig im Dienst kommender Generationen.Auf der Website finden sich Informationen zum Rücknahme-Service Heckcycle . Ein schöner Erfolg für nachhaltiges Planen.

Quelle: Heck Wall Systems/wh