14. August 2020

Tipps zur Modernisierung von bestehenden Fußbodenheizungen in älteren Gebäuden

Tipps für Bauherren und Investoren zur Modernisierung von bestehenden Fußbodenheizungen in älteren Gebäuden. Foto: BVF

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Eine Modernisierung bestehender Heizungen ist für Handwerker und Gebäudeenergieberater ein wichtiges Thema. Der Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V. stellt zu diesen Themen Broschüren vor. In einer aktuellen geht es um Sanierung. Bauen im Bestand wird zusammen mit Beratung für Kunden wichtiger. 

Es gibt Fragen, die stellen Investoren oder Bauherren immer wieder an den Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.(BVF) und seine Mitglieder. Der BVF ergänzt daher seine Richtlinien und Broschüren mit Infoblättern, die kompakt die wichtigsten Informationen für die Bewertung der Situation und sinnvolle Maßnahmen an die Hand geben

Nun haben die Gremien sich der folgenden Fragestellung angenommen: „Sie sind Besitzer eines 20-30 Jahre alten Ein- oder Mehrfamilienhauses und wissen nicht, ob sie ihre alte Fußbodenheizung weiter und wenn ja, wie lange noch verwenden können?“ Auf 3 DIN A4-Seiten beantworten die Experten die Thematik und geben Tipps zu Bestandsaufnahme, Praxistest und darüber hinaus Hinweise zum Betrieb und zur Förderung.

Oft wird die Lebensdauer von Kunststoffrohren von Seiten der Bauherren hinterfragt. Hier kann gesagt werden, dass die verbauten Kunststoffrohre nach DIN 4726 eine enorme Lebensdauer haben durch eine hohe Zeitstandfestigkeit sowie eine zusätzliche Sicherheitsreserve.

In die Zukunft schauen

Die Rohre der Fußbodenheizung sind für einen langfristigen Betrieb ausgelegt. Wenn die Heizkreise durchströmt werden, kann mit neuer Regelungstechnik, Spülung und fachgerechter Befüllung nach VDI 2035 und einem hydraulischen Abgleich die optimale Funktion der Fußbodenheizung für die nächsten Jahrzehnte gesichert werden. Dies wird durch verschiedene Förderprogramme vom Staat auch finanziell gefördert.

Die Infoblätter des BVF werden sukzessiv ergänzt und flankieren die umfangreichen Veröffentlichungen des BVF eV als kompaktes Hilfsmittel zur ersten Bewertung einer Situation. Zur detaillierten Bewertung empfiehlt der Verband die Einschaltung eines Fachbetriebs und Nutzung der Richtlinien und Regelwerke, die hier zum Download bereitstehen. Dazu gibt es weitere Informationen.

Quelle: BVF / wh