29. Oktober 2020

ZIA mahnt Augenmaß bei Corona-Maßnahmen an

Foto: Pixabay

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Aufgrund einer möglichen Verstärkung von Infektionen könnte es einen Lockdown geben. Der Zentrale Immobilien Ausschuss möchte keine Überspitzungen. Das könnte dem Handel schaden. Die aktuellen Maßnahmen würden reichen.

 

Vor dem Hintergrund des Bund-Länder-Gipfels zu einem möglichen Lockdown Light plädiert der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, für verhältnismäßige Entscheidungen. „Es ist wichtig, eventuelle Maßnahmen und Strategien mit den betroffenen Branchen abzustimmen“, sagt ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Jede Verschärfung verunsichert die Situation für den Handel weiter“, sagt Mattner.  Die Frequenzen in den Fußgängerzonen befänden sich im freien Fall, allein am Montag lägen diese bei durchschnittlich minus 30 Prozent im Vergleich zur Normalfrequenz. „Wir müssen daher alles tun, um unsere Innenstädte in der Krise zu stärken“, sagt Mattner. Erneute Schließungen von Handelsimmobilien würden nicht im Kampf gegen die Pandemie helfenKein Einzelhandelsbereich, kein Shopping-Center war ein Infektions-Hotspot, das gilt auch für Hotels. Und auch im Bereich der Gastronomie und der Hotellerie müsste die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. Ein Lockdown in diesen Segmenten werde zu zahlreichen Insolvenzen führen. Alle Maßnahmen sollten deshalb mit Bedacht gewählt werden. Mattner erinnerte an einzelne Maßnahmen im März und April zur Beschränkung des Handels, die sich nach heutiger Erkenntnis als nicht erforderlich erwiesen haben.

Quelle: Zentraler Immobilien Ausschuss / wh