04. November 2020

Kompakte Brancheninfo zum neuen Gebäudeenergiegesetz

Foto: VDPM

Anzeige

Am 1. November 2020 trat das „Gesetz zur Vereinheitlichung des Energiesparrechts für Gebäude und zur Änderung weiterer Gesetze“ in Kraft. Der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel hat in einer Broschüre die für Wärmedämmung relevanten Aspekte und Änderungen zusammengefasst.

 

Die zwölfseitige Publikation wird vom Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, dem Bundesverband Ausbau und Fassade sowie der Gütegemeinschaft Wärmedämmung von Fassaden mitgetragen. Kapitel 1 erläutert die Zielsetzung des GEG, den Geltungsbereich und die im Gesetz verankerten Anforderungen an die Wärmedämmung von Neu-bauten. Ein Exkurs erklärt den Vergleich zwischen dem nach GEG zu bewertenden Gebäude und dem virtuellen Referenzgebäude sowie das zugehörige Nachweisverfahren und technische Fachbegriffe.

Der nächste Textteil fasst die auch im neuen GEG unverändert geltenden Anforderungen an die Wärmedämmung von Bestandsbauten zusammen. Es folgen Abschnitte zur „Innovationsklausel“ und zur „Grauen Energie“, die beide im direkten Zusammenhang mit dem GEG stehen. Die nächsten Seiten beschreiben unter anderem die aktuellen Fördermöglichkeiten von Energieeffizienzmaßnahmen (§ 89 GEG), den Bußgeldkatalog (§ 108 GEG), Hinweise zum Heizungstausch und zur Anlagentechnik.

Der Ausblick auf die Umsetzung des neuen GEG unterstreicht die Bedeutung der Sozial-verträglichkeit energetischer Modernisierung und den Zusammenhang zwischen einer gut gedämmten Gebäudehülle und dem dann gewährleisteten sinnvollen Einsatz energieeffizienter Wärmesysteme wie z.B. Wärmepumpen. Den Abschluss der Broschüre bildet eine Übersicht der wichtigsten Termine, Eckdaten und Fristen bis 2026.

Die Broschüre „Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG)“ steht ab sofort hier zum kostenlosen Download bereit und kann als Printausgabe unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden. Ein nützlicher Ratgeber für die Dämmung.

Quelle: VDPM / Wolfram Hülscher