20. November 2020

Mit Abstand erfolgreich

Das Verkaufsgebiet Nord machte dieses Jahr den Auftakt bei den Knauf Partnertagen. Die Vertriebsleiter Michael Groth und Uwe Rublack übernahmen die Moderation. Foto: Knauf

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Die Partnertage für die Händler des Knauf Partner Programms fanden dieses Jahr als Webinar statt. „Partner im Dialog – mit Abstand erfolgreich!“, lautete das auf die aktuelle Situation angepasste Motto. Auch wenn alle Beteiligten Präsenzveranstaltungen präferieren, bei den Händlern kam die Online-Variante sehr gut an. Und lieferte nützliche Informationen.

 

Die Knauf Partnertage im November sind seit Jahren eine gelebte Tradition. An mehreren Orten in den Knauf Verkaufsgebieten West, Süd und Nord kommen die im Partner Programm zusammengeschlossenen Fachhändler zusammen, um sich über Trends, die aktuelle Marktlage und den Ausblick auf das kommende Jahr zu informieren. Normalerweise. Da in Zeiten von Corona direkte und nahe Begegnungen nicht möglich sind, hat Knauf für die Partnertage 2020 ein komplett digitales Format konzipiert. „Partner im Dialog – mit Abstand erfolgreich!“ lautete folgerichtig das Motto.

In kompakter Form von einer Stunde berichteten die Knauf Experten aus dem Webstudio in Iphofen wie bei den „richtigen“ Partnertagen an drei Terminen, aufgeteilt nach den Verkaufsgebieten West, Süd und Nord. Den Auftakt machte Nord am 5. November. Es folgten West (12.11.) und Süd (18.11.). Die Begrüßung übernahmen entweder Jörg Kampmeyer, Geschäftsführender Gesellschafter bei Knauf, oder Christoph Dorn, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Knauf Gruppe Zentraleuropa, und unterstrichen damit die ungeteilte Wertschätzung der Partnertage auch in der Online-Variante.

Als Moderatoren des Webinars fungierten jeweils die Vertriebsleiter der Gebiete und berichteten über die speziellen Themen und Schwerpunkte für die Regionen. Das Marktmanagement der Sparten Trockenbau sowie Putz und Fassade stellte neue Produkte und Lösungen vor, die Knauf im kommenden Jahr im Markt einführen will. Ein Schwerpunkt bildete die aktuelle Rohstoffsituation, vor allem im Bereich Gips. Das Kohleausstiegsgesetz stellt Knauf vor Herausforderungen, weil REA-Gips bereits jetzt und erst recht in Zukunft als Rohstoff in geringerem Maß zur Verfügung steht und durch Naturgips ersetzt werden muss, was höheren Aufwand bedeutet. Als externer Referent konnte Martin Langen von B+L den Partnerhändlern die Sorge vor der Marktentwicklung im nächsten Jahr nehmen. Nach seiner Prognose wird das Bauvolumen weiter wachsen. Vor allem vom Modernisierungs- und Renovierungsmarkt erwartet er deutliche Impulse.

Das Partner Programm umfasst aktuell 530 Partnerhändler. Damit bleibt die Zahl im Vergleich zum Vorjahr insgesamt konstant. Allerdings, so Gerhard Köhler, seien „im üblichen Rahmen“ Händler ausgeschieden, andere dafür neu hinzugekommen. Einige Mitglieder hätten in einer oder mehreren Sparten ihren Status vom Partnerhändler zum Premiumpartner weiterentwickelt. Aber auch die umgekehrte Richtung komme vor. „Das Partner Programm ist lebendig und dynamisch“, fasst es Köhler zusammen. Beim Kriterienkatalog soll es allerdings im kommenden Jahr nur geringfügige Veränderungen geben.

Im Jahr 2021 erweitert das Partner Programm allerdings noch einmal den Leistungsumfang für seine Mitglieder. Das so genannte Regio-Listing hilft Händlern dabei, lokal über Suchmaschinen und Navigationssysteme mit stets aktuellen Daten von Kunden und Interessenten gefunden zu werden. „Damit stärken wir unsere Partnerhändler als Anbieter in ihrer Region“, sagt Gerhard Köhler.

Die gemeinsame Marktbearbeitung wird 2021 eng an die Schwerpunkte in den von Knauf entwickelten Spartenkampagnen und -initivativen Trockenbau Unlimited, Men in white und 100% Bodenkompetenz angedockt. Am POS unterstützt Knauf die Partnerhändler hierzu mit den aufmerksamkeitsstarken Kompetenzcentern.

Ein Erfolgsmodell ist der Azubi-Austausch, bei dem Auszubildende des Fachhandels die Praxis bei Knauf kennen lernen und umgekehrt. Er soll nach Möglichkeit unbedingt fortgesetzt werden. Darüber wollen die Beteiligten in Abhängigkeit der Corona-Lage im Frühjahr mit großem Verantwortungsbewusstsein entscheiden.

Quelle: Knauf / Wolfram Hülscher