11. Januar 2021

Stufenplan kann Weg aus dem Lockdown aufzeigen


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Die Länderchefs und die Bundesregierung haben in Berlin wie erwartet die Verlängerung des Lockdowns beschlossen. Das bedeutet weitere, massive Einschränkungen für den Geschäftsbetrieb vieler Unternehmen. Aus Sicht des Zentralen Immobilien Ausschusses, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, ist es nun besonders wichtig, dass die angekündigten finanziellen Hilfen schnell und unbürokratisch fließen. Das entlaste zahlreiche Unternehmen.

 

Denn die Bauwirtschaft hat es nicht leicht. „Aus den Novemberhilfen dürfen nicht erst Frühjahrshilfen werden“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA. Die Liquidität der Unternehmen müsse umgehend sichergestellt werden, damit die vielen bereits unternommenen finanziellen Anstrengungen wie rund um die Kurzarbeit auch greifen können. Damit auf die Coronawelle keine Insolvenzwelle folgt, müsse jetzt gehandelt werden, die vom Lockdown betroffenen Unternehmen stünden am Rande des Ruins, die Städte in Deutschland würden ihr Gesicht verlieren. Er bedauert zudem, dass im Rahmen der Beratungen keine ausreichenden Konzepte für Wege aus dem Lockdown beschlossen wurden. „Der Einzelhandel und Hotels sind sichere Plätze“ sagt Mattner. Die Unternehmen würden mit ihren durchdachten und erprobten Hygienekonzepten ein Stück Normalität bieten, der Lebensmitteleinzelhandel beweise dies jeden Tag. „Wir können uns nicht immer nur von einem Bund-Länder-Gipfel zum nächsten hangeln, sondern brauchen endlich ein handfestes Konzept“ fordert Mattner. Handeln sei zügig notwendig.

Quelle: ZIA / wh