08. März 2021

Neues Kühlsystem für Kopfrevolver

Neues Kühlsystem für Kopfrevolver
Der Kopfrevolver von SAUTER mit optimiertem Kühlsystem. Foto: SAUTER

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SAUTER optimiert seine Kopfrevolver mit einem neuartigen Kühlsystem: In Zukunft kann die Kühlmedienzuführung bei den Werkzeugrevolvern mit einem Druck von 5 bis 25 Bar erfolgen. Die Spanne bei marktbegleitenden Systemen liegt zwischen 7 und 14 Bar.

 Anstoß für die Entwicklung des neuen Kopfrevolver-Kühlsystems waren Anfragen von Kunden, die für bestimmte Bearbeitungen einen höheren Kühlmitteldruck benötigten. Zu diesem Zeitpunkt gab es am Markt kein Standardsystem, mit dem ein höherer Druck als 14 Bar möglich war. SAUTER schraubt jetzt das Maximum für Kopfrevolver auf 25 Bar hoch. Darüber hinaus wurde auch der Wechsel der Kühlmittelventile optimiert: Das neue SAUTER-System erleichtert den bisher aufwendigen Prozess und reduziert die damit verbundenen Stillstandszeiten auf ein Minimum.

Eine Erweiterung der Kopfrevolver bietet das Metzinger Unternehmen ebenfalls an: Werkzeugrevolver lassen sich bei Bedarf mit Bearbeitungseinheiten für angetriebene Werkzeuge aufrüsten. Neben den üblichen Drehbearbeitungen kann auch gefräst oder gebohrt werden. Auf Wunsch sind die SAUTER-Kopfrevolver mit der Steuerung EK 502 verfügbar, die die Kommunikation zwischen dem Werkzeugrevolver und der Maschinensteuerung deutlich vereinfacht und beschleunigt.

Mit ihrer kompakten Bauweise und ihren besonders steifen Werkzeugaufnahmen erfüllen Kopfrevolver die primäre Anforderung für die Fertigung besonders anspruchsvoller Einzelstücke und Kleinserien optimal. Sie können sehr hohe Kräfte aufnehmen, ohne bei der Bearbeitung an Präzision zu verlieren. Außerdem sind Kopfrevolver äußerst robust und langlebig. „Kopfrevolver sind echte Arbeitstiere, die extrem lange Lebensdauern erreichen. Wir haben schon Kopfrevolver gewartet, die bereits 25 oder 30 Jahre lang im Einsatz waren“, sagt Francesco Natalello, Technical Sales Manager bei SAUTER. „Mit unserem neuen Kühlsystem ist es uns gelungen, diese bewährte Technologie auf das nächste Level zu heben.“

Quelle: SAUTER / Delia Roscher