21. April 2021

Wirtschaftliche Alternative: Gipsfaser-Platten bieten viele Vorteile

Wirtschaftliche Alternative: Gipsfaser-Platten bieten viele Vorteile
Gegenüber Holzwerkstoffplatten bieten die fermacell® Gipsfaser-Platten im Holzbau viele Vorteile. Foto: James Hardie Europe GmbH

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Im modernen Holzbau werden zunehmend vorgefertigte Gipsfaser-Platten in den Konstruktionen eingesetzt. Im direkten Vergleich mit Holzwerkstoffplatten erweisen sie sich in vielen Fällen als die wirtschaftlichere Alternative.

Wand-, Dach- und Deckenelemente werden in der Werkstatt unter idealen Bedingungen und witterungsunabhängig vorfabriziert. Die Vorteile: Terminsicherheit, eine hohe Qualität und eine kurze Bauzeit. Gipsfaser-Platten bieten ein breites Einsatzspektrum. Die fermacell® Gipsfaser-Platten können für Wand- und Deckenkonstruktionen gleichermaßen verarbeitet werden. Sie sind universell als Bau-, Feuerschutz- und Feuchtraum-Platte einsetzbar. Zudem können fermacell® Platten ohne Zeitverlust sofort nach Anlieferung montiert werden, während bei Holzwerkstoffplatten vor der Verarbeitung eine mehrtätige Akklimatisierungszeit mit einkalkuliert werden muss.

Durch ein spezielles Herstellungsverfahren, bei dem recycelte Papierfasern, Gips und Wasser unter hohem Druck zusammengepresst werden, verfügen fermacell® Platten über eine hohe Stabilität und Belastbarkeit. Es werden nur natürliche Materialien ohne Leimzusätze verarbeitet. Sie sind nachgewiesenermaßen praktisch emissionsfrei und enthalten keine gesundheitsgefährdenden Stoffe, wie z. B. Formaldehyd. Sie sind nicht brennbar und entsprechen der Baustoffklasse 2.

Die meisten Anforderungen im Holzbau können daher bereits mit einer einlagigen Beplankung erfüllt werden. Dabei werden die Gipsfaser-Platten einfach auf der Unterkonstruktion verschraubt oder verklammert. Aufgrund ihrer hohen Stabilität können fermacell® Gipsfaser-Platten ebenso wie Holzwerkstoffplatten sowohl tragend als auch aussteifend verwendet und zur Beplankung und Bekleidung von Bauteilen eingesetzt werden.

Bereits einlagig beplankte Konstruktionen erreichen bessere Schalldämmwerte als zweilagig beplankte Konstruktionen mit Holzwerkstoffplatten. So erzielt eine beidseitig mit 1 x 12,5 mm fermacell® Platten beplankte Konstruktion einen Schalldämmwert von 44 dB. Eine beidseitig mit 1 x 15 mm Holzwerkstoffplatten beplankte Konstruktion kommt dagegen nur auf 36 dB. Auch wenn jede Wandseite zusätzlich mit 1 x 9,5 mm Gipskartonplatten beplankt wird, erreicht diese Konstruktion nur 43 dB.

fermacell® Platten regulieren zudem das Raumklima und die Luftfeuchtigkeit und reduzieren so das Risiko von Schimmelbildung. Dabei entsprechen sie der Wasserdampf-Adsorptionsklasse WS II: Sie sind hinsichtlich ihrer feuchteausgleichenden Fähigkeiten direkt mit Lehmputzen vergleichbar und können so das Raumklima maßgeblich positiv beeinflussen. Hinzu kommt ein geringes Quell- und Schwindverhalten.

Quelle: James Hardie Europe GmbH / Delia Roscher