28. Mai 2021

Markanter Kontrast

Markanter Kontrast
Heute wird das historische Motiv der Bosse in der Sanierung wie im Neubau wiederverwendet. Foto: Heck Wall Systems

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Im mittelalterlichen Burgenbau waren sie ein bauliches Hilfsmittel, um schwere Steine sicher zu vertäuen. In der Frührenaissance wurden sie als Gestaltungsmittel an der Fassade genutzt. Heute werden Bossen in der Sanierung aber auch im Neubau wiederverwendet.

Für die Ausarbeitung der Bossen gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Durch Bossenprofile können die gewünschten Vertiefungen in der Putzschicht dargestellt werden. Eine weitere Option ist die Hinterschneidung, das manuelle Einschneiden der Bossen in eine entsprechend dicke Putzschicht. Speziell bei wärmegedämmten Fassaden werden bereits durch die Dämmplatten die erhabenen Strukturen der Bossen vorgegeben. Mit den verschiedenen Varianten der Heck Coverrock Deco-Typen lassen sich unterschiedliche Bossenelemente leicht über Steinwolle-Dämmplatten in die Fassade integrieren. Anschließend wird die Fassade wie gewohnt armiert, verputzt und bei Bedarf gestrichen. So bleiben die Bossenvertiefungen erhalten.

Die Dämmplatten stehen in drei unterschiedlichen Typen zur Auswahl, wobei jeder Typ einer anderen Bossenstruktur entspricht. Die verfügbaren Formen sind enges Trapez, breites Trapez und Dreieck. Die Dämmplatten sind bereits mit der entsprechenden Vertiefung vorgefertigt. Für jeden Bossen-Typ gibt es ein passendes Armierungsgewebe. Eine spezielle Bossenkelle hilft zudem beim Ausführen der Putzschicht in den Nuten. Das ermöglicht einen raschen Baustellenablauf und garantiert eine gleichmäßige, erhabene Optik. Die Bossendämmplatten bestehen aus nichtbrennbarer Steinwolle. Der Baustellenverschnitt kann, wie auch bei normalen Heck Steinwolle-Dämmplatten, über das Recyclingkonzept HeckCycle wiederverwertet werden.

Bereits seit 2020 kann die Wärmedämmung von Außenwänden steuerlich geltend gemacht werden. Alternativ können sowohl für Komplettsanierungen als auch für energetische Einzelmaßnahmen großzügige Förderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen werden. Details erfahren Sie bei Ihrer regionaler Energieberatung.

Quelle: Heck Wall Systems / Delia Roscher