02. August 2021

Theorie trifft Praxis

Theorie und Praixs verbinden sich bei der Ausbildung des Ausbau-Managers, neben handwerklichem Können muss theoretisches Wissen zum Thema Betriebsführung angeeignet sein. Foto: Stephan Bacher/SAF
Theorie und Praixs verbinden sich bei der Ausbildung des Ausbau-Managers, neben handwerklichem Können muss theoretisches Wissen zum Thema Betriebsführung angeeignet sein. Foto: Stephan Bacher/SAF

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Der Ausbildungsgang Trockenbaumanager vereint Theorie und Praxis. Nach dreieinhalb Jahren erhalten die Trockenbaumanagerinnen und Trockenbaumanager ihren Abschluß und verfügen dadurch über die wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen um ein Unternehmen zu leiten. Am Ende der Ausbildung steht eine akademisch betreute Abschlußarbeit.

Wem ein reines Studium zu trocken ist oder mehr als eine Ausbildung genießen will, findet mit dem Ausbaumanger eine perfekte Kombination. Das bundesweite Ausbildungsmodell beinhaltet eine klassische Berufsausbildung zum Stuckateurgesellen oder Stuckateurmeister und bereitet zukünftige Absolventen dazu vor, Führungsaufgaben in einem Unternehmen zu übernehmen. Vorausgesetzt werden Abitur, Fachhochschulreife oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Partner sind Ausbildungsbetriebe deutschlandweit, unter der Federführung des Komzet Rutesheim, des Bundesverbandes Ausbau und Fassade, des Beruflichen Schulzentrums Leonberg und Experten aus dem Hochschulbereich und der Bauindustrie. Mit praktischem Können und theoretischem Wissen haben die Absolventinnen und Absolventen perfekte Chancen erfolgreich durchzustarten. Eine vollwertige Ausbildung zum Stuckateurgesellen und –meister wird mit einem Stuckateur-Fachbetrieb absolviert. Parallel dazu werden Managementthemen angeboten.

Fit für die Zukunft

Zu diesen Themen gehören Strategie und Unternehmensführung, Marketing und Vertrieb, Arbeitsorganisation, Personalfragen, Angebot und Vertragsgestaltung, Planung und Arbeitsvorbereitung, Schnittstellenkoordination und Projektmanagement. Die praktische Ausbildung wird kontinuierlich gemacht, die Theorie findet in Blockeinheiten im Beruflichen Schulzentrum und in Lehrwerkstätten der ÜBA in Leonberg statt. Im Komzet Rutesheim wird zudem die Option geboten sich zum Gebäudeenergieberater zu qualifizieren. Die Ausbildung verlangt ihren Teilnehmenden viel ab, doch die Anstrengung lohnt sich. Partner sind das Berufsschulzentrum Leonberg, die Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft, das Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade und der Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade Baden-Württemberg.  Branchenpartner aus der Baustoffindustrie sind Baumit, Brillux und Sto. Weitere Informationen gibt es hier. Nach dreieinhalb Jahren kann man also Ausbau-Manager/in – MeisterPlus für Raum und Fassade sein und damit gut gewappnet in die Zukunft starten.

Wolfram Hülscher