01. November 2021

Hinweisblatt zur Sockeldämmung mit EPS


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Der Industrieverband Hartschaum e.V. (IVH) hat ein Hinweisblatt als Technische Information (TI) zur Sockeldämmung mit EPS (Expandierter Polystyrol-Hartschaum) veröffentlicht.

Die TI enthält wichtige Hinweise zum Anwendungsbereich, zu Qualitätstypen und Eigenschaften für EPS zur Verwendung als Sockelplatte in Spritzwasserbereichen. Das Technische Informationsblatt wurde erarbeitet, weil die neueren Allgemeinen Bauartgenehmigungen für Perimeter-Dämmplatten den Sockelbereich oberhalb der Geländekante nicht mehr zusätzlich einschließen.

Früher waren zugehörige Anforderungen in allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen für Sockel- und Perimeterdämmung geregelt. Zukünftig sollen die EPS-Sockel-Anforderungen, was bisher noch nicht der Fall ist, in der DIN 4108-10 genormt werden. Um diese Lücke zu schließen, hat der IVH diese Technische Information erstellt. Der IVH weist insbesondere auf die unverändert hohe Güte von EPS hin. Diese ist im Sockelbereich den Anforderungen an EPS-Perimeter-Dämmplatten gleichgesetzt. Die TI weist auf die Unterschiede zu Dämmplatten des Anwendungstyps WAP der DIN 4108-10 hin: Dämmplatten des Typs WAP (Wärmedämmung außen unter Putz) erfüllen nicht die erhöhten Anforderungen für einen Dämmstoff am Gebäudesockel.

Der IVH-TI für EPS können alle wichtigen Eigenschaften wie Druckfestigkeit, Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit oder auch zur Wasseraufnahme direkt entnommen werden. Anwender haben somit Vorteile für Planung und Ausführung bei Sockeldämmmaßnahmen und Spritzwasserbereichen mit EPS-Hartschaum.

Die Technische Information steht als Download zur Verfügung.

Quelle: Industrieverband Hartschaum (IVH) / Delia Roscher