12. Januar 2022

Deutscher Fassadenpreis 2022 für Vorgehängte Hinterlüftete Fassaden

Der Verband und die Jury küren am 29. September 2022 die Preisträger*innen. Foto: FVHF
Der Verband und die Jury küren am 29. September 2022 die Preisträger*innen. Foto: FVHF

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Der Deutsche Fassadenpreis 2022 für Vorgehängte Hinterlüftete Fassaden (VHF) prämiert außergewöhnliche Architekturfassaden. Die Preisverleihung findet am 29. September 2022 statt.

Die zukunftsweisende Gestaltung von Neubau und Gebäudebestand und deren Einbindung in das Quartier sowie die innovative Verwendung von nachhaltigen Materialien gehören zu den Fokusaufgaben für Architekt*innen und Planer*innen. Die Fassade als wesentlicher Bestandteil der Gebäudehülle erfüllt hier besondere Aufgaben. Sie ist nicht nur die Haut eines Gebäudes oder die Schnittstelle, an der nahezu alle Gewerke zusammenkommen. Sie stiftet Identität, verkörpert unsere Baukultur im besten Sinne und übernimmt zunehmend funktionale Aufgaben. Zur Anwendung kommen innovative, langlebige, wiederverwendbare oder recyclingfähige Bauprodukte und Systeme. VHF ermöglichen die Balance ökologischer, wirtschaftlicher und sozialer Anforderungen in Planungs-, Bau- und Nutzungsphasen.

Bereits zum 14. Mal seit 1999 würdigt der Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden e.V. (FVHF) mit dem Deutschen Fassadenpreis für VHF außergewöhnliche planerische Leistungen von Architekt*innen und Ingenieur*innen im Auftrag ihrer Bauherr*innen/Investor*innen.

Die Teilnahmebedingungen

Zur Teilnahme zugelassene Projekte müssen nach dem 1. Januar 2020 und vor dem 20. Mai 2022 in Deutschland fertiggestellt und mit Vorgehängten Hinterlüfteten Fassaden (VHF) nach DIN 18516-1 ausgeführt worden sein. Die Auslobungsbedingungen stehen ab 10. Januar 2022 unter www.deutscherfassadenpreis.de zur Verfügung. Bis zu drei Projekte können vom 10. Januar bis 20. Mai 2022 online eingereicht werden. Im Juni wählt die Fachjury einen Deutschen Fassadenpreis 2022 für VHF und prämiert ihn im September mit 5.000 Euro. Weitere Anerkennungen werden zusätzlich mit insgesamt 5.000 Euro dotiert.

Die Jury im Überblick

Die Jury besteht aus renommierten Architektur- und Fassadenexperten, wie beispielsweise Reiner Nagel (Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, Potsdam), Katharina Benjamin (Kontextur, Leipzig/Berlin) und Prof. Almut Grüntuch-Ernst (Grüntuch Ernst Architekten BDA, Berlin). Ebenfalls Jurymitglied ist Alexandra Wagner, Partnerin bei Allmann Sattler Wappner. Architekten aus München, deren Büro für die außergewöhnliche Fassade des Hotels ‘Der Öschberghof‘ den Deutschen Fassadenpreis 2020 für VHF erhalten hat, sowie Nils Nolting, dessen Büro CITYFÖRSTER Architekten, Ingenieure + Stadtplaner, Hannover 2020 einen Sonderpreis Nachhaltigkeit für das Recyclinghaus Hannover gewonnen hat.

Zu den bereits mit dem traditionsreichen Preis prämierten Architekten zählen unter anderem Hild und K, München (1999), Sauerbruch Hutton, Berlin (2001), Volker Staab, Berlin (2005 & 2013) sowie MGF Architekten, Stuttgart (2018).

Die Auslobungsunterlagen mit allen weiteren Informationen zur Einreichung stehen ab sofort auf deutscherfassadenpreis.de zum Download bereit.

Quelle: FVHF e.V. / Delia Roscher