14. März 2022

Nistkästen für gedämmte Fassaden: Der Spatz an der Wand

Eingebettet in ein Fassadendämmsystem ist von dem überputzten Nistkasten nur die Einflugöffnung sichtbar. Foto: Sto SE & Co. KGaA
Eingebettet in ein Fassadendämmsystem ist von dem überputzten Nistkasten nur die Einflugöffnung sichtbar. Foto: Sto SE & Co. KGaA

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Spezielle Nistkästen lassen sich in ein WDVS einbinden oder aufsetzen. So können an neuen oder sanierten Gebäuden Vögel und Fledermäuse Raum finden, um ihre Jungen aufzuziehen.

Gemäß Bundesnaturschutzgesetz müssen Ersatzquartiere für Tiere geschaffen werden, wenn Nistplätze durch Neubau oder Sanierung verloren gehen. Einfach und unauffällig geht das mit StoElement Fauna-Nistkästen. Es gibt sie zum Einbau in die Fassadendämmung und für die Montage auf dem Putzsystem.

Nistkästen für gedämmte Fassaden

Für die Einbau-Nistkästen werden beim Dämmen entsprechende Stellen ausgespart und mit einer zwei Zentimeter dicken Dämmschicht versehen. Darauf werden die Kästen verklebt. Das ist je nach Modell ab 140 Millimetern Dämmstärke möglich. Die Kästen aus Holzbeton mit einer Frontseite aus mineralischem StoDeco Plan werden zusammen mit einem Formstück aus Glasfasergewebe geliefert. Rund um die Einflugöffnung dient eine erhöhte Rosette als Abzugskante für den Unterputz.

Nistkästen, die auf der Fassade befestigt werden, lassen sich nachträglich montieren und erfordern keine lokale Reduktion der Dämmstärke. Doch ganz gleich, ob in oder auf der Fassade, Nistkästen sollten immer regengeschützt (z. B. unter dem Dachvorsprung) und in Nord- oder Ost-Ausrichtung angebracht werden, um eine zu stärke Erwärmung durch die Sonne zu vermeiden.

Quelle: Sto SE & Co. KGaA / Delia Roscher