25. Juli 2022

Nistkästen: gut für Haus und Natur

Nach dem Einkleben wird der Nistkasten mit Armierungsmörtel verputzt, sodass er bündig mit dem umgebenden WDVS abschließt. Foto: Saint-Gobain Weber
Nach dem Einkleben wird der Nistkasten mit Armierungsmörtel verputzt, sodass er bündig mit dem umgebenden WDVS abschließt. Foto: Saint-Gobain Weber

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Gerade bei Mehrfamilienhäusern mit großen Fassadenflächen lässt sich durch den Einsatz von Nistkästen ein nennenswerter Beitrag zum Artenschutz leisten. Eine Systemlösung von Saint-Gobain Weber ermöglicht einen technisch perfekt integrierten Einbau von Nistkästen, die bündig mit der Dämmebene abschließen.

Alte Gemäuer bieten Vögeln, Insekten und Fledermäusen zahlreiche Nist- und Brutplätze. Anders sah das bisher bei perfekt sanierten Dächern und Fassaden aus, denn dabei werden Öffnungen und Spalten im Sinne des Wärmeschutzes konsequent verschlossen. Heute fordern Naturschützen, Kommunen und immer mehr Bauherren, den Artenschutz bei der Sanierung mitzudenken.

Passende Nistkästen für verschiedene Tierarten

Mit den Nistkästen aus dem weber.projekt Sortiment bietet Saint-Gobain Weber eine einfache Lösung, um Umweltschutz und Bauphysik bestmöglich miteinander in Einklang zu bringen. Die Kastenelemente werden passend zur gewählten Dämmstoffart und -dicke angefertigt und oberflächenbündig in das Wärmedämm-Verbundsystem eingebaut. Hierzu wird einfach eine passende Öffnung in die Dämmung geschnitten, in die der Kasten mit Klebe- und Armierungsmörtel eingeklebt wird. Nach dem Auftrag des Armierungsgewebes und der finalen Putzschicht bleibt nur der Eingang zum Nistkasten äußerlich sichtbar. Die Größe und Anflugsöffnung werden je nach Tierart gewählt, um den Bedürfnissen nach Rückzugs- und Brutraum zu gewährleisten und somit die Nutzung der Nistkästen zu erhöhen.

Nistkasten für Mauersegler: Foto: Saint-Gobain Weber

Nistkasten für Fledermäuse. Foto: Saint-Gobain Weber

Nistkasten für Wildbienen. Foto: Saint-Gobain Weber

Wärmedämmung bleibt erhalten

Die weber.projekt Nistkästen wurden gemeinsam mit Naturschutzexpertinnen und -experten entwickelt. Bei der Auswahl der regional geeigneten Kästen können Bauherren und Fachhandwerksbetriebe Naturschützer zu Rate ziehen. Durch die präzise Passung der gedämmten Kästen und eine fachgerechte Verklebung mit dem WDVS werden Wärmebrücken auf ein Minimum minimiert: Der U-Wert des Gebäudes wird durch den professionellen Einbau der Nistkästen nicht beeinflusst. Mögliche Beschädigungen der Fassadendämmung durch die Nutzung von Fremdprodukten oder Vögel, die mit ihren Schnäbeln Nisthöhlen in die spröden Materialien hacken, werden durch das abgestimmte Systemangebot ausgeschlossen.

Quelle: Saint-Gobain Weber / Delia Roscher