08. September 2022

Spektakuläres Bühnenbild bei den Bregenzer Festspielen 2022

Das Bühnenbild für Puccinis „Madame Butterfly“ auf dem Bodensee ist eine robuste Stahl-EPS-Holz-Putz-Konstruktion – und für zwei Spielzeiten der Bregenzer Festspiele ausgelegt. Foto: Christian Schellander, artboxx / Sto SE & Co. KGaA
Das Bühnenbild für Puccinis „Madame Butterfly“ auf dem Bodensee ist eine robuste Stahl-EPS-Holz-Putz-Konstruktion – und für zwei Spielzeiten der Bregenzer Festspiele ausgelegt. Foto: Christian Schellander, artboxx / Sto SE & Co. KGaA

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Die erstmals bei den Bregenzer Festspielen gezeigte Oper „Madame Butterfly“ feierte im Juli 2022 Premiere auf dem Bodensee – und ein 300 Tonnen schweres „Stück Papier“ aus Stahl, Polystyrol, Holz und Putz bildet das Kernstück der Seebühne. Weil es hohen Belastungen und der Witterung ausgesetzt ist, muss es besonders widerstandsfähig sein.

Ein (vermeintlich) zartes Blatt Papier, zerknüllt und ins Wasser geworfen, als Spiegel der Seele der Madame Butterfly, so beschreiben die Bregenzer Festspiele das Bühnenbild für Puccinis Oper: Es setzt auf Poesie – und ist gewohnt überdimensioniert: Die Skulptur ist rund 23 Meter hoch und 33 Meter breit und wiegt 300 Tonnen. Dennoch wirkt sie durch die gewellte Form geradezu verletzlich. Das magische Bühnenbild von Michael Levine zaubert mit feinen Landschaftsmalereien japanisches Flair an den Bodensee. Vor der Bühne schwimmt ein überdimensionales Papierbötchen im See.

Sto beteiligt sich schon seit Jahren an der Umsetzung der imposanten Bühnenbilder für die Bregenzer Festspiele und entwickelt die technischen Lösungen mit. Aufgrund der langjährigen Erfahrung wurde erneut StoArmat Classic Plus, eine zementfreie Armierungsmasse in Kombination mit Sto-Glasfasergewebe, verwendet. Die Armierungs- und Spachtelmasse weist bei Rissdehnung und Schlagfestigkeit hervorragende Eigenschaften auf und bietet exzellente Verarbeitungseigenschaften – ideal für ein Projekt wie in Bregenz. So bleibt das Bühnenbild nahezu wartungsfrei für zwei Spielzeiten nutzbar, obwohl die Bühne im Sommer wie im Winter der Witterung am See ausgesetzt ist.

Quelle: Sto SE & Co. KGaA / Delia Roscher