02. November 2022

Brandschutz für alle Gebäudearten

Hardie® Plank und Hardie® Panel Fassadenbekleidungen erfüllen die Anforderungen der Baustoffklasse A2-s1, d0 entsprechend der EN 13501-1 (nichtbrennbar). Sie können somit für alle Gebäudeklassen und eben auch für Hochhäuser normkonform verwendet werden und übertreffen die Schutzziele sogar. Alle Fotos: James Hardie Europe GmbH

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Die deutschen Brandschutzvorschriften für Gebäude und deren Fassadensysteme verlangen vom Planer ein hohes Maß an Spezialkenntnissen. Das trifft auch für die Planung von vorgehängten hinterlüfteten Fassaden zu, obwohl diese in Fachkreisen brandschutztechnisch als sehr sicher gelten. Besonders mit Fassadenbekleidungen aus Faserzement sind Architekten und Planer hier vor allem im Hinblick auf den baulichen Brandschutz auf der sicheren Seite.

Die Klassifizierung als nichtbrennbarer Baustoff (A2-s1, d0 entsprechend der EN 13501-1) ermöglicht die Realisierung von normkonformen Wandaufbauten zur bauaufsichtlichen Anforderung „nichtbrennbar“. Damit erfüllen Fassadenbekleidungen aus Faserzement sämtliche baulichen Brandschutzanforderungen über alle Gebäudeklassen hinweg, einschließlich Hochhäusern. Sie sind zudem wartungsarm und witterungsbeständig.

Das Prinzip der vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF) rückt aktuell als Alternative zum WärmedämmVerbundsystem, das unmittelbar auf die Wand geklebt und verputzt wird, verstärkt in den Fokus. Architekten schätzen es als besonders sicheres Fassadensystem, das mit einem minimalen Instandhaltungsaufwand, der den zunächst höheren Installations- und damit Kostenaufwand ausgleicht, einen dauerhaften Schutz des Gebäudes gewährleistet und profitieren gleichzeitig von der Flexibilität des Systems. Die konstruktive Trennung von Dämmung und Bekleidung und der damit entstehende Hinterlüftungsraum sorgen dabei für eine zuverlässige Regelung des Feuchtehaushalts im Baukörper und damit für eine geringere Schadensanfälligkeit als bei anderen Fassadensystemen. Wirtschaftliche Vorteile bietet die VHF auch bei der zunehmend beliebten Holzrahmenbauweise, da hier ganze Wandelemente inklusive Fassade vorgefertigt werden können. Zur funktionellen Sicherheit und den wirtschaftlichen Vorteilen kommen die gestalterischen Möglichkeiten des Systems hinzu. Die Konstruktion erlaubt den Einsatz unterschiedlichster Materialien. Damit lässt sich die Optik der Fassade individuell auf die Charakteristik eines Gebäudes abstimmen. Auch ausgefallene Effekte sind durch Werkstoffkombinationen realisierbar.

Faserzementbekleidungen, die aktuell auf den Markt drängen, machen es möglich, beinahe jeden gewünschten Look zu realisieren. Aufgrund ihrer speziellen Materialeigenschaften – sie sind feuer- sowie hitzebeständig und verfügen über eine große Festigkeit – sind sie besonders für die Bekleidung von Außenwänden geeignet. Hergestellt werden sie auf der Basis von Zement, dem Armierungsfasern zugefügt werden, um die Biege-, Zug- und Druckfestigkeit zu erhöhen.

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