18. November 2022

Mehr Sichtbarkeit für Frauen in der Baubranche

Das erste „Women’s Meetup Dinner“ in München als Auftakt einer neu entstehenden Frauen-Community in der Baubranche. Foto: klickrent GmbH
Das erste „Women’s Meetup Dinner“ in München als Auftakt einer neu entstehenden Frauen-Community in der Baubranche. Foto: klickrent GmbH

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Die Baubranche ist die Branche mit dem niedrigsten Frauenanteil in Deutschland, nämlich 13 Prozent. Um zukünftig mehr Frauen für die Bauindustrie zu begeistern und ihnen eine höhere Sichtbarkeit zu verschaffen, hat das Berliner Unternehmen Klickrent den Startschuss für eine branchenweite Frauen-Community gegeben.

Im Rahmen eines „Women’s Meetup Dinners“ parallel zur bauma, der Weltleitmesse für Baumaschinen, hatte Klickrent Frauen aus allen Bereichen, ob Produkthersteller, Dienstleister, Verband oder Fachmagazin, eingeladen, um mit ihnen gemeinsam das neue Netzwerk mit Leben zu füllen. Sie alle sind von der Idee begeistert, weiteren Frauen als Vorbild zu dienen, um sie für die Baubranche zu gewinnen. Zentrale Plattform der Community ist die LinkedIn-Gruppe „Frauen in der Baubranche“.

Frauen-Community soll Baubranche für Frauen attraktiver machen

Die Klickrent GmbH ist digitaler, assetfreier Vermieter von Baumaschinen und Bautechnik. Die Frauenquote im Unternehmen liegt bei vorbildlichen 45 Prozent und sogar im Management-Team ist das Männer-Frauen-Verhältnis mit 4 zu 3 nahezu ausgeglichen. Geschäftsführer Tobias Sudbrock erklärt: „Unser gesamtes Geschäftsmodell basiert darauf, die traditionellen Werte und Güter der Baubranche mit modernen, innovativen Prozessen zu verbinden und sie damit vertraut zu machen. Wir verstehen uns als modernen Arbeitgeber. Deshalb ist es für uns nur logische Konsequenz auch Themen wie Gleichberechtigung und Diversität aufzugreifen.“

Sein Co-Geschäftsführer Tim Hinrichsen ergänzt: „Um weiter zu wachsen und erfolgreich zu arbeiten, sind wir auf talentierte und engagierte Fachkräfte angewiesen. Entscheidende Kriterien sind für uns Qualifikation und Persönlichkeit, nicht das Geschlecht. Dennoch überwiegt häufig der Anteil männlicher Bewerber, was es schwieriger macht, ein vielfältiges Team aufzubauen. Wir hoffen, dass die Frauen-Community dazu beiträgt, die Baubranche als attraktiven und spannenden Arbeitgeber bei mehr Frauen ins Spiel zu bringen.“

Auftakt-Dinner: „Wir wollen Vorbild sein“

Die Initiative liegt bei Klickrent in den Händen von Marketingleiterin Anne-Laure de Noblet und ihrem Team. Sie ist bereits seit sieben Jahren in industriellen Branchen tätig und liebt die Themen, die diese Branchen bewegen. Doch immer noch trifft sie auf überraschte Gesichter, wenn sie von ihrem Job berichtet. Das will sie ändern. Beim Auftakt-Dinner in München erzählte sie, warum ihr die Community wichtig ist: „Wir sind Frauen, die die Baubranche mitgestalten, und wir wollen dazu beitragen, dass wir Frauen in der Branche sichtbarer werden. Wir wollen ein Vorbild sein und anderen weiblichen Talenten signalisieren, dass sie in dieser Branche willkommen sind.“

Die zwölf Teilnehmerinnen diskutierten beim Dinner intensiv miteinander und tauschten ihre persönlichen Erfahrungen aus. Ihnen allen mache es unglaublich Spaß in der Branche zu arbeiten, jedoch fehle es an weiblichen Vorbildern, die nach außen sichtbar sind. Zum Abschluss des Abends stellte Klickrent die LinkedIn-Gruppe „Frauen in der Baubranche“ vor, die der Community als Plattform und virtueller Treffpunkt dienen soll: „In der Gruppe haben wir die Möglichkeit, uns weiter auszutauschen, interessante Informationen und Events zu teilen und in die Diskussion zu gehen“, erklärt de Noblet. Außerdem soll es dort weiterhin Angebote für persönliche Treffen geben. Für das weibliche Klickrent-Team und die Marketingleiterin war der Abend ein voller Erfolg: „Es war ein gelungener Auftakt für die neue Community, die wir aufbauen wollen. Die Resonanz war durchweg positiv und das Interesse an einem regelmäßigen Austausch – in der LinkedIn-Gruppe sowie bei weiteren Events – groß. Wir freuen uns darauf, dieses Thema weiter voranzutreiben.“

Quelle: Klickrent / Delia Roscher