08. Dezember 2022

Stilllegung vermeiden

Die Schließung eines gut laufenden Betriebs, nur weil es keine Nachfolge gibt, ist traurig für alle Beteiligten. Foto: bluedesign/stock.adobe.com

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Bis zu 125000 Handwerksbetriebe sollen in den kommenden fünf Jahren an einen Nachfolger übergeben werden. Das gelingt nicht immer und es kommt, auch bedingt durch die Corona-Krise, zu Stilllegungen. Manche Forscher bezeichnen das als „üblichen Marktbereinigungs-prozess innerhalb einer Volkswirtschaft“. Wir beleuchten die Thematik und lassen Betriebsinhaber zu Wort kommen.

Als Jugendlicher wollte ich eigentlich Automobilkaufmann werden, aber dann habe ich öfters in den Schulferien im Stuckateurbetrieb meines Onkels mitgearbeitet. Weil mir das viel Spaß gemacht hat, absolvierte ich dann eine Ausbildung im elterlichen Betrieb“, beschreibt Christian Reiter. Sein Onkel habe ihm dann immer wieder die Vorteile der Selbstständigkeit aufgezeigt und so entschied sich Christian Reiter nach erfolgreicher Meisterprüfung den elterlichen Betrieb zu übernehmen. Eine solche Betriebsübergabe wünschen sich die meisten Inhaber von Familienbetrieben. „In den zur Übergabe anstehenden Betrieben ist überwiegend bereits entschieden, wer die Nachfolge antreten soll. Dabei wird vor allem eine Weitergabe innerhalb der Familie oder die an einen Mitarbeiter angestrebt“, berichtet der ZDH aus einer Online-Befragung unter Handwerksbetrieben im dritten Quartal 2020.

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