16. November 2021

Trockenbau auf die Spitze getrieben

Das gesamte Baumaterial musste über nur eine Materialseilbahn mit klar geregelter Taktung auf die Höhenbaustelle gebracht werden. Foto: Saint-Gobain Rigips GmbH

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Im Dreiklang: Moderne Trockenbaulösungen sorgen für Feuchte-, Brand- und Anprallschutz in der Bergstation der Seilbahn Zugspitze.

Sie ist die alpine Touristenattraktion Deutschlands: die Zugspitze. Von Garmisch-Partenkirchen aus ließen sich früher bis zu 500000 Besucher jährlich mittels Seilbahn und historischer Zahnradbahn auf den 2962 Meter hohen Gipfel bringen. Mit der vor einigen Jahren eröffneten neuen „Seilbahn Zugspitze“ geht es für die Gäste aus dem In- und Ausland noch etwas schneller auf den höchsten Berg Deutschlands, denn die teils langen Wartezeiten an den Talstationen haben sich durch die modernen und größeren Kabinen der neuen Seilbahn spürbar verkürzt. Mehr als 500 Besucher pro Stunde können den Gipfel mit der neuen Seilbahn erklimmen. Um die Bergstation für die moderne Seilbahn und die noch größeren Besucherströme „fit“ zu machen, waren umfassende Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen nötig. Für den gleichermaßen hochwertigen wie robusten Innenausbau wurden leistungsfähige Trockenbaulösungen von RIGIPS eingesetzt, die mit ihren jeweiligen Stärken die hohen Anforderungen auf dieser außergewöhnlichen Baustelle optimal erfüllen. Was unter dem Gipfelkreuz der Zugspitze baulich realisiert wurde, ist wahrlich eine ingenieurtechnische Meisterleistung. Neue Stahltragwerke wurden tief in den Fels getrieben, das bestehende Gipfelgebäude umfassend erweitert, zusätzliche Aufenthalts- und Sanitärräume für die Besucher geschaffen. Das alles in schwindelnden Höhen, was nicht nur bei einem Blick ins Tal spürbar wird. „Unsere Mitarbeiter haben schon ein, zwei Wochen benötigt, um mit der dünnen Luft hier oben zurecht­zukommen. Bei anstrengenden Tätigkeiten mussten sie am Anfang hin und wieder kurz pausieren, um wieder zu Atem zu kommen“, berichtet Sergey Gartman, Oberbauleiter der mit dem Innenausbau der Bergstation beauftragten Akustik-, Stuck- und Trockenbau Sommer GmbH. Doch auch sonst hielt diese außergewöhnliche Baustelle viel Anspruchsvolles bereit, angefangen mit der Baustellenlogistik, sämtliche Baumaterialien aller teils parallel arbeitenden Gewerke mussten über eine einzige Materialseilbahn zur Bergstation gebracht werden. Das Ausbauteam um Sergey Gartman bestieg morgens um 7 Uhr die erste – und einzige – nach oben fahrende Seilbahn-Gondel, abends um 19 Uhr ging es wieder hinunter. „Bei aller Anstrengung war es für uns alle jedoch eine beeindruckende Baustelle. Darüber hinaus haben wir ja davon profitiert, dass wir es überwiegend mit ,Leichtbau’ zu tun hatten. So fiel unseren Mitarbeitern das Arbeiten auch ohne längere Akklimatisation im Vergleich etwa zu den Tragwerksbauern spürbar leichter“, sagt Sergey Gartman.

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