01. Januar 2016

Schnell, sauber und wirtschaftlich

Brillux_WDVS-1 Ausbau und Fassade - Schnell, sauber und wirtschaftlich

Durch den Einsatz eines patentierten Wärmedämm-Verbundsystems und moderner Maschinentechnik bei der ­Armierung reduziert sich der Zeitbedarf für die Verarbeitung. Dieser Artikel ­liefert praxisbewährte Tipps für mehr Wirtschaftlichkeit bei der Verarbeitung von WDVS.

Die zeitintensivsten Arbeitsschritte bei der Erstellung eines Wärmedämm-­Verbundsystems sind die Bereitstellung des Klebers und die Ausführung der ­Armierungsschicht. Durch Einsatz des patentierten WDV-Systems »Qju« und moderner Maschinentechnik bei der ­Armierung reduziert sich der Zeitbedarf für die Verarbeitung um ein Vielfaches.

Rüstzeiten werden minimiert
Im Vergleich zu konventionellen, ­mineralisch verklebten Systemen sind ­Kleberauftrag und Verklebung im WDV-System Qju bequemer, sauberer, ein­facher und vor allem deutlich schneller. Es ist nicht allein der geringere Zeitaufwand für die Anbringung der Dämmplatten, der Qju rationell macht.
Da ­sowohl Reinigungs- und ­Wegezeiten als auch zeitintensives ­Anmischen und Transportieren des ­Materials auf das Gerüst wegfallen, gibt es kaum noch Rüstzeiten.
Die größten »Produktionshemmer« sind bei Qju nahezu ausgeschaltet. Das führt im Ergebnis zu einer sehr großen Ein­sparung bei den Lohnminuten. Und es macht das Qju-Verfahren insbesondere für Großobjekte interessant.

Enormes Einsparpotenzial
Am Beispiel eines Objektes mit 5000 m2 Fassadenflächen wird deutlich, wie groß das zeitliche Einsparpotenzial ist:
Bei Einsatz eines konventionellen, ­mineralischen Klebers müssten bei ­diesem großen Objekt zirka 27500 ­Kilogramm ­Kleber angerührt, abgefüllt und zur ­Verarbeitung aufs Gerüst transportiert werden. Hinzu kommt ein zeit­licher Aufwand für Silorüstung und -reinigung. Damit ist jedoch nur der Kleber bereitgestellt, verarbeitet ist das WDVS noch nicht. Wird dagegen für dieselbe ­Objektgröße Qju eingesetzt, werden nur 1035 Kilogramm des Klebeschaums benötigt und die Rüst- und Transportzeiten reduzierten sich um ein Viel­faches.

Keine zeitintensiven Wegezeiten mehr
Durch gezielte Bevorratung von Dämmplatten in den einzelnen Gerüstlagen werden zeitintensive Wegezeiten vermieden. So kann die zeitliche Kapazität der Mitarbeiter optimal gebündelt ­werden, und es kommt nicht zu Unterbrechungen im Arbeitsrhythmus durch Wege aus dem Gerüst und zurück. Wenn jeder Mitarbeiter außerdem über ein Qju-Starter Set 1427 verfügt und somit an den Klebearbeiten beteiligt werden kann, ist auch hier für höchste Effizienz gesorgt.
Das Auftragen des Qju Klebeschaums erfolgt einfach und bequem mit der PUR-Montagepistole 3556. Neben dem Starter Set 1427 empfiehlt es sich, ­jeden Mitarbeiter mit einem eigenen »Materiallager« an Fixierungswinkeln und -nägeln, benötigtem Werkzeug ­sowie Klebeschaum-Dosen auszu­statten. Mit Blick auf keine oder zumindest kurze Wegezeiten sollten auch ­Schneidegeräte und anderes, gemeinsam genutztes Werkzeug möglichst zentral im Gerüst platziert werden.

Zeiteinsparung durch Armierung und Putzbeschichtung
Die Ausführung der Armierungsschicht ist einer der zeitintensivsten Arbeitsschritte bei der Erstellung eines WDV-Systems. Durch Einsatz von moderner Maschinentechnik in Form des Brillux Nass-Silos Logo P 2000 in Kombination mit der organisch gebundenen WDVS Armierungsmasse ZF-SiL 3585 lassen sich Zeiteinsparungen von bis zu 50 Prozent realisieren.
Der tägliche, zeitintensive Reinigungsaufwand von Schlauch und Maschine entfällt beim Einsatz des ­organisch ­gebundenen Armierungs­materials. ­Lediglich die Spritzlanzenspitze muss über Nacht in Wasser ­gelegt werden. Bis zu 2250 Kilogramm ­Armierungs-masse ZF-SiL können mit dem Logo P 2000 (+ Nachfüllsilo P 1000) an einem Punkt bevorratet ­werden. Diese Menge ist ausreichend für zirka 750 m² ­Fassadenfläche. Hier können Förder­weiten von bis zu 60 m erreicht werden. Darüber hinaus sorgt der Brillux Logo Lieferservice für eine termin- und ­bedarfsgerechte Nach­befüllung beziehungsweise Umposi­tionierung des Logo P 2000.

Abbildungen: Brillux                                                                                                           Ausgabe: 4/2012

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