05. Mai 2010

Kürzung der Solarförderung sinnvoll

Die Wirtschaftsförderung, die im Rahmen des Erneuerbare-Energien- Gesetzes (EEG) fließt, ist bei der Windkraft am effizientesten, weil sie die höchsten privaten Investitionen nach sich zieht. Gar keinen positiven Effekt hat hingegen die Unterstützung der Photovoltaik. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). So löste jeder Euro, der in der EEG-Förderung für Windräder aufgewandt wird, im Jahr 2007 je nach erwarteter Strompreisentwicklung 1,70 Euro bis 2,60 Euro zusätzliche private Investitionen aus. Damit schnitt die Windkraftförderung besser ab als manche traditionelle Form der Wirtschaftsförderung. Die EEG-Vergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen war dagegen über die Laufzeit der Anlage gerechnet höher als die gesamten Investitionen. Allein schon aus diesem Grund sei die von der Bundesregierung geplante Kürzung der Solarförderung sinnvoll, teilt das IW mit.