06. Mai 2010

Baden-Württemberg fördert 2.000 Energiesparchecks

Der nächste Winter kommt bestimmt und die Heizrechnung wird nicht von alleine kleiner. »Vorausschauende Hausbesitzer sollten das Frühjahr nutzen, um sich die passende Energiestrategie zu suchen«, rät Karin Müller, Energieexpertin des Baden-Württembergischen Handwerkstages (BWHT). Die Gelegenheit ist günstig: das Umweltministerium des Landes fördert in diesem Jahr noch mehr als 2.000 Energiesparchecks (ESC) für Ein- und Zweifamilienhäuser.


Der Energiesparcheck zeigt auf, welche Maßnahmen sinnvoll sind und ist ein idealer Einstieg ins Thema Energiesparen und Erneuerbare Energien. Der Hausbesitzer steuert nur einen Eigenanteil von hundert Euro bei.


»Wer sich jetzt überlegt, was zu tun ist, dem bleibt für die Umsetzung bis zum Winter noch genügend Zeit«, meint Müller. Bei vielen Altbauten lasse sich locker die Hälfte oder sogar deutlich mehr an Heizenergie einsparen. Aber jedes Haus sei anders und brauche sein eigenes Konzept, damit Heiztechnik, Konstruktion und Gebäudehülle energetisch optimal aufeinander abgestimmt sind. Dies gelte vor allem, wenn auch noch alternative Energien ins Spiel kommen. »Die Gesamtbetrachtung ist wichtig, sonst ist die Gefahr groß, dass an der einen Stelle Energie gewonnen wird, die dann an einer anderen wieder sinnlos verpufft«, betont Karin Müller.


Die Fachleute des Handwerks sind kompetente Ansprechpartner für Energieberatungsleistungen und den ESC. Seit rund zehn Jahren werden Meister aus den Bau- und Ausbaugewerken zu Gebäudeenergieberatern geschult. Schon über 3.500 haben die umfangreiche Gewerke übergreifende Fortbildung absolviert und bieten vom Energieausweis über Thermografie bis zur Effizienz- oder Fördermittelberatung neutrale Beratung rund ums Haus.


Der ESC ist eine Initiative des Umweltministeriums und des baden-württembergischen Handwerks in Kooperation mit der Architektenkammer und Ingenieurkammer.


Weitere Informationen:
www.energiesparcheck.de
www.zukunftaltbau.de
www.energiesparfoerderung-bw.de