18. Mai 2010

Parkett-Beschichtungen: ZDB im Dialog mit dem DIBt

10-05-18%20ZDB%20Parkett%20klein1 Ausbau und Fassade - Parkett-Beschichtungen: ZDB im Dialog mit dem DIBt
Sie tauschten ihre Positionen zur Zulassung von Produkten für die Beschichtung von vor Ort verlegten Parkettsystemen aus (v.l.): Bertram Abert (Bundesfachgruppe Estrich und Belag im ZDB), Gerhard Breitschaft (DIBt) und Michael Heide (ZDB). (Foto: ZDB)

Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) setzt sich für eine rasche Lösung bei der Zulassung von Produkten für die Beschichtung von vor Ort verlegten Parkettsystemen ein. Seit dem 1. März 2010 sollten ursprünglich die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Produkten für die Beschichtung (Versiegelung oder Öle) von Parkett, durch eine bauaufsichtliche Zulassung nachgewiesen werden. Durch Intervention verschiedener Kreise, vor allem auch der Bundesfachgruppe Estrich und Belag im ZDB, wurde diese Verpflichtung bis zum Jahresende 2010 ausgesetzt. Bertram Abert, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Estrich und Belag, sowie Michael Heide, Geschäftsführer des Geschäftsbereichs Unternehmensentwicklung im ZDB, erörterten am 26. April den aktuellen Stand des Zulassungsverfahrens mit Gerhard Breitschaft, Präsident des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt).


Abert bedankte sich für die getroffene Verlängerung der Übergangsfrist und unterstrich nochmals, dass der Dialog zwischen DIBt und ZDB intensiviert wird, um zukünftige Irritationen bereits rechtzeitig im Vorfeld zu vermeiden.


Die Notwendigkeit, relativ kurzfristig vereinheitlichte Aussagen über die Emission von Beschichtungsprodukten zu erhalten, diene in erster Linie dem Gesundheits- und Verbraucherschutz, so DIBt-Präsident Breitschaft. Dies sei sicher im Sinne aller Beteiligten. Sein Haus werde deshalb auch zukünftig bei der Diskussion um Prüfmethoden und deren Bewertung diese Kriterien sehr genau im Auge behalten. Er versicherte auch, dass das DIBt alles tue, um eine kurzfristige Lösung herbeizuführen.


Es wurde vereinbart, dass der ZDB zeitnah über die weiteren Entwicklungen, wie hier bei Oberflächenschutzsystemen von Bodenbelägen, Klebstoffen und dergleichen, unterrichtet und in den Informationsfluss eingebunden wird. Dies soll auch für andere Bereiche gelten, die das Estrich- und Bodenlegerhandwerk betreffen.