31. Mai 2010

Internationaler Architekturpreis Passivhaus entschieden

Die Preisträger des vom Passivhaus Institut ausgelobten internationalen Architekturpreises 2010 Passivhaus wurden am 29. Mai in Dresden für ihre gestalterisch herausragenden Bauprojekte im Passivhaus-Standard ausgezeichnet. Sechzig Projekte wurden für den Wettbewerb eingereicht. Die Jury vergab vier Preise und vier Anerkennungen.


Der Architekturpreis stand unter der Schirmherrschaft von Bundesbauminister Peter Ramsauer und fand im Rahmen der 14. Internationalen Passivhaustagung statt.


Von den sechzig eingereichten Projekten waren rund zwei Drittel Ein- und Zweifamilienhäuser. Aber auch Schulen, Kindertagesstätten und Bürogebäude waren darunter. Beiträge aus Japan, China, USA, Polen, Schweiz, Ungarn, Italien, Dänemark, Österreich und Deutschland erreichten das Passivhaus Institut. Berücksichtigt wurden nationale und internationale Gebäude aller Typen, die als Passivhäuser verwirklicht und zertifiziert wurden.


Die achtköpfige Jury mit dem Auslober Prof. Dr. Wolfgang Feist vom Passivhaus Institut und dem gewählten Juryvorsitzenden Prof. Dipl.-Ing. Ludwig Rongen vergab vier Preise und vier Anerkennungen. Die prämierten Projekte wurden der Öffentlichkeit in den Räumen der begleitenden Passivhaus-Fachausstellung im Congress Center Dresden präsentiert.


Preise und Preisträger im Überblick:


1. Preis (3.000 Euro):

  • Architekturbüro Halle 58 Architekten GmbH, Bern, Schweiz
    für das Projekt ID 1739 »Mehrfamilienhaus in Liebefeld«


2. Preis (1.500 Euro):

  • Architekturbüro Cukrowicz Nachbaur Architekten ZT GmbH, Bregenz, Österreich
    für das Projekt ID 1711 »Neubau Gemeindezentrum St. Gerold«


2. Preis (1.500 Euro):

  • Architekturbüro Key Architects, Kamakura, Japan
    für das Projekt ID 1718 »Neubau eines Einfamilienhauses in Kamakura«


3. Preis (1.000 Euro):

  • Architekturbüro Schweger Associated Architects, Hamburg, Deutschland
    für das Projekt ID 1716 »Erweiterungsneubau Staatsarchiv Dresden”


Sonderpreis des BMVBS für Geschosswohnungsbau (3.000 Euro):

  • Architekturbüro Huke-Schubert Berge Architekten, Hamburg, Deutschland
    für das Projekt ID 1562 »Erdmannstraße – Neubau von zwei Gebäuden in Hamburg-Ottensen«


Sonderpreis des BMVBS für Nichtwohngebäude (3.000 Euro):

  • Architekturbüro D’Inka Scheible Hoffmann Architekten BDA, Fellbach, Deutschland
    für das Projekt ID 1628 »Turnhallenbaukastensystem in Passivbauweise für Frankfurter Schulen«


Anerkennungspreise (jeweils 500 Euro):

  • Architekturbüro Passivhaus-Eco Bucher + Hüttinger, Herzogenaurach, Deutschland
    für das Projekt ID 1200 »Neubau – Wohnhaus und Heilpraktikerpraxis in Bräuningshof«
  • Architekturbüro Architekturwerkstatt din a4ZT und teamk2 ZT GmbH, Innsbruck, Österreich
    für das Projekt ID: 1225 »Lodenareal – Neubau einer Wohnanlage in Innsbruck«
  • Architekturbüro Olav Langenkamp, Architekt eth-maa, Ebeltoft, Dänemark
    für das Projekt ID 1351 »Neubau eines Passivhauses in Ebeltoft, Dänemark«
  • Architekturbüro Architekten BDA Stein + Hemmes, Kasel, Deutschland
    für das Projekt ID 1740 »Neubau eines Bürogebäudes/Wohnhaus in Kasel«


Auslobungspartner waren die Sächsische Energieagentur – SAENA GmbH und die Architektenkammer Sachsen. Ideelle Träger des Architekturpreises sind die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen sowie die IG Passivhaus Deutschland.


Im Internet: www.passivhaus-architekturpreis.de