07. Juni 2010

Baden-Württemberger haben jetzt etwas mehr Platz

Die amtliche Wohnungsfortschreibung des Statistischen Landesamtes Baden-Württemberg ergab für Ende 2009 einen Wohnungsbestand von über 4.984.000 Wohnungen im Land (ohne Wohnheime). Damit wurde ein neuer Höchststand erreicht. Der Wohnungsbestand nahm innerhalb eines Jahres um rund 0,4 Prozent zu. Die in diesen Wohnungen insgesamt verfügbare Wohnfläche stieg mit 0,6 Prozent etwas stärker. Ende 2009 hatte die durchschnittliche Wohnung 92,1 Quadratmeter Wohnfläche, gegenüber 91,9 Quadratmeter Ende des Jahres 2008. Jedem Einwohner standen so Ende 2009 im Durchschnitt rund 42,7 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Das sind 0,3 Quadratmeter mehr als im Jahr zuvor und 2,8 Quadratmeter mehr als noch vor 10 Jahren.


Rein rechnerisch liegt die so genannte durchschnittliche Belegungsdichte Ende 2009 bei 2,16 Personen je Wohnung, 1999 lag dieser Wert noch bei 2,25.


Von den rund 4.984.000 Wohnungen waren annähernd 98 Prozent in Wohngebäuden, der Rest befand sich in so genannten Nichtwohngebäuden (das sind Gebäude, die nicht schwerpunktmäßig Wohnzwecken dienen). Mit 49,1 Prozent befand sich laut Fortschreibung des Wohnungs- und Gebäudebestands nicht ganz die Hälfte dieser Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, 23,1 Prozent waren Wohnungen in Zweifamilienhäusern und bei 27,8 Prozent der Wohnungen handelte es sich um Einfamilienhäuser.



10-06-07%20stat%20landesamt%20bw2010174c01 Ausbau und Fassade - Baden-Württemberger haben jetzt etwas mehr Platz