17. Juni 2010

Hessisches Bauhauptgewerbe bekommt weniger Aufträge

Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes lagen die Auftragseingänge im hessischen Bauhauptgewerbe im April 2010 um 30 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Die Hochbauaufträge nahmen um 21 Prozent, die im Tiefbau um 34 Prozent ab. Als einzige Bauart legte der öffentliche Hochbau um 52 Prozent zu. Der Straßenbau, der viele Monate kräftige Zuwachsraten verbucht hatte, musste mit 48 Prozent – wie schon im März – eine deutliche Einbuße hinnehmen. Wohnungsbau und gewerblicher Hochbau verfehlten das Vorjahresniveau um 27 beziehungsweise 34 Prozent. Von Januar bis April 2010 gingen die Aufträge des hessischen Bauhauptgewerbes um 13 Prozent zurück.


Die baugewerblichen Umsätze lagen im April mit 420 Millionen Euro nur minimal um 0,1 Prozent niedriger als vor Jahresfrist. In den ersten vier Monaten dieses Jahres gab es einen Rückgang von 9,4 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro, der nicht zuletzt auf die ungünstige Witterung zum Jahresbeginn zurückzuführen ist.


Die Beschäftigtenzahl des hessischen Bauhauptgewebes nahm im April gegenüber dem Vorjahresmonat um zwei Prozent auf 45600 ab.


Bei den Angaben für Umsätze und Beschäftigte handelt es sich um vorläufige Zahlen.