23. Juni 2010

Hagebau schafft 4 Prozent mehr Umsatz

Trotz der angespannten Wirtschaftslage konnte die Hagebau Gruppe (Soltau) in den ersten fünf Monaten 2010 das hohe Umsatzniveau des Vorjahres deutlich übertreffen. Das gab die Kooperation aus europäischen Baustoff-, Holz- und Fliesenhändlern sowie Baumarktbetreibern auf ihrer Gesellschafterversammlung in Dresden bekannt. Die Gruppenerlöse stiegen um 4,0 Prozent auf 1,74 Milliarden Euro. Die Hagebau Deutschland steigerte ihren zentral fakturierten Umsatz (inklusive Beteiligungen) um 3,8 Prozent auf 1,65 Milliarden Euro, wobei die Entwicklung der einzelnen Gesellschafterhäuser regional sehr unterschiedlich war.


»Die Hagebau Deutschland hat sich dank ihrer hohen Leistungskraft von der Konjunktur abgekoppelt«, sagte der Hagebau Aufsichtsratsvorsitzende Hartmut Richter (Lübeck). Der zentral fakturierte Umsatz im Baustoff-, Holz- und Fliesenfachhandel stieg im Zeitraum Januar bis Mai 2010 um 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Hagebau Einzelhandel (288 Hagebaumärkte, 18 Werkmärkte und 30 sonstige Baumärkte) ging der zentral fakturierte Einkaufsumsatz aufgrund der ungünstigen Witterung im Frühjahr leicht um 1,0 Prozent zurück.


Wie auf der Gesellschafterversammlung weiter mitgeteilt wurde, durchbrach der Umsatz der Hagebau Gruppe 2009 erstmals die 4-Milliarden-Euro-Grenze und stieg auf 4,11 Milliarden Euro (+4,3 Prozent). Der zentral fakturierte Umsatz der Hagebau Deutschland (inklusive Beteiligungen) erhöhte sich sogar um 4,6 Prozent auf 3,84 Milliarden Euro. Das Jahr 2009 war zudem das ergebnisstärkste in der 45-jährigen Geschichte der Verbundgruppe.


Einen neuen Höchststand erreichte auch die Zahl der Standorte: Per 31. Dezember 2009 waren 294 Gesellschafter an 1.293 Betriebsstätten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg aktiv. 2010 baute die Hagebau ihr Standortnetz noch weiter aus: Ende Mai gehörten der Gruppe 298 (Vorjahr: 293) Gesellschafter mit 1.365 (1.201) Betriebsstätten an.