04. August 2010

Gütesiegel hilft bei Qualitätssicherung am Bau

Wer energiesparend bauen oder sanieren will, sollte auch auf die Qualität der energetischen Baumaßnahmen achten – zum Beispiel mit Hilfe des Gütesiegels Effizienzhaus der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). »Erfahrungen zeigen, dass deutlich besser gebaut wird, wenn von Anfang an qualitätssichernde Maßnahmen vertraglich vereinbart werden«, sagt dena-Experte Thomas Kwapich. Beim Effizienzhaus-Gütesiegel der dena prüft ein anerkannter Fachexperte vor Ort, ob das fertige Haus auch tatsächlich die geplanten Energiewerte erreicht.


Wenn alles stimmt, wird das Haus mit dem dena-Gütesiegel ausgezeichnet. Der Bauherr erhält zur Bestätigung ein Zertifikat und ein Hausschild, das er an der Fassade anbringen kann.


Von der Planung über die KfW-Förderung bis hin zur Qualitätssicherung mit dem dena-Gütesiegel bietet das Effizienzhaus ein einheitliches System mit klar definierten Energiestandards. Diese vergleichen den Energiebedarf des Effizienzhauses mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Höchstwert für Neubauten. Benötigt das Effizienzhaus genau so viel Energie wie der Neubau – also 100 Prozent – wird es als Effizienzhaus 100 eingestuft. Deutlich besser ist ein Effizienzhaus 70, das nur 70 Prozent des Neubauwerts benötigt. Je niedriger die Zahl, umso energiesparender ist das Haus. Der beste Standard ist derzeit das Effizienzhaus 40.


Weitere Informationen zum Effizienzhaus-Gütesiegel: www.zukunft-haus.info/effizienzhaus