03. September 2010

Frauenkirche Dresden: Türme haben feuchte Wände

10-09-03_Dresden_Andrea-Damm_pixelio.de Ausbau und Fassade - Frauenkirche Dresden: Türme haben feuchte WändeNach fünf Jahren nach ihre Weihe müssen zwei der vier Treppentürme der Dresdner Frauenkirche gegen eindringende Nässe geschützt werden. Weil sich Schimmel im Inneren der Türme gebildet hat, umfassen die Sanierungsarbeiten auch die Erneuerung von Putz und Dämmung. Die Arbeiten begannen Anfang September und sollen im Oktober beendet sein. Das berichten die Sächsische Zeitung und die Dresdner Nachrichten in ihren Online-Ausgaben.

(Foto: Andrea Damm/pixelio.de)

Das Problem hängt mit dem verbauten Sandstein zusammen, der mit Wasser gesättigt ist. Besonders bei Schlagregen dringt Wasser ein. Ein Gutachten aus den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts ging davon aus, dass dieser Teil des Turmes wasserfrei bleibt. Dies ist nun widerlegt.

Zum Feuchtigkeitsproblem hat dazu beigetragen, dass man sich beim Wiederaufbau an der historischen Konstruktion orientierte. Diese war mit Mängeln behaftet. Das lässt sich aus den zitierten Aussagen von Thomas Gottschlich von der Stiftung Frauenkirche schließen.

Bei den Maßnahmen wird nicht nur der Putz erneuert, sondern auch für eine Bauteiltemperierung mittels einer Kupferleitung gesorgt.

Auch während der Bauarbeiten sind Kuppel und Aussichtsplattform weiterhin zugänglich.

Hier der Link zu den Berichten in den Online-Ausgaben der Sächsischen Zeitung und der Dresdner Nachrichten.