27. September 2010

Ein Drittel der Konsumausgaben für Wohnen und Energie

Im Jahr 2008 gaben die Haushalte in Nordrhein-Westfalen pro Monat durchschnittlich 2.350 Euro für den privaten Konsum aus. Nach Angaben von Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt waren das fünf Prozent mehr als im Jahr 2003. Der größte Anteil der Konsumausgaben entfiel mit 32,7 Prozent auf Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung, gefolgt von Aufwendungen für Nahrungs- und Genussmittel, für Verkehrswege (einschließlich der Kosten für ein eigenes Kfz) sowie auf Ausgaben für Freizeit, Unterhaltung und Kultur.


2008 gaben die privaten Haushalte für Innenausstattung und Haushaltsgeräte pro Monat 7,6 Prozent weniger aus als fünf Jahre zuvor. Auch die Ausgaben für Telekommunikation (–5,7 Prozent) und für Bekleidung und Schuhe (–5,0 Prozent) sanken. Obwohl auf die Inanspruchnahme von Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen im Jahr 2008 monatlich nur 121 Euro entfielen, gab es hier die höchste Steigerungsrate im Vergleich zu 2003 (+18,6 Prozent).


Die Ergebnisse basieren auf der Einkommens- und Verbraucherstichprobe (EVS). Ausgaben für Steuern, Versicherungen, Spenden und zur Vermögensbildung zählen im Rahmen der EVS nicht zu den Konsumausgaben.