27. September 2010

Bauleistungspreise um 1,3 Prozent gestiegen

Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes stiegen in Baden-Württemberg im 3. Quartal 2010 (Berichtsmonat August) die Preise für den Neubau von Wohngebäuden gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,3 Prozent auf einen Indexstand von 115,1 (2005=100). Der im vorangegangen Quartal eingesetzte Preisanstieg hat sich damit weiter verstärkt. Gegenüber dem 2. Quartal 2010 stiegen die Bauleistungspreise insgesamt um 0,5 Prozent. Die Preise für Ausbauarbeiten lagen mit einem Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal leicht über dem Durchschnitt.

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen binnen Jahresfrist um 1,2 Prozent. Deutliche Preisanstiege gab es insbesondere bei Klempnerarbeiten (6,0 Prozent). Bei Zimmerer- und Holzbauarbeiten erhöhten sich die Preise um 4,5 Prozent. Hier hat sich auch die insgesamt angestiegene Nachfrage nach Rohholz niedergeschlagen. Rückläufig waren demgegenüber die Preise für Stahlbauarbeiten (minus 1,3 Prozent).


Die Preise für Ausbauarbeiten stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,4 Prozent. Hier legten vor allem die Preise für Metallbauarbeiten (3,6 Prozent) und für Estricharbeiten (3,5 Prozent) spürbar zu. Rückläufig waren demgegenüber die Preise für Putz- und Stuckarbeiten mit minus 1,2 Prozent. Gegenüber dem 2. Quartal 2010 erhöhten sich die Preise für Rohbauarbeiten um 0,5 Prozent. Auffällig ist hier der Preissprung bei Zimmer- und Holzbauarbeiten von 3,1 Prozent. Auch Klempnerarbeiten wurden mit 2,1 Prozent merklich teurer. Bei den Ausbauarbeiten stiegen die Preise ebenfalls um 0,5 Prozent. Zugelegt haben hier die Preise für Bodenbelagsarbeiten (1,8 Prozent) sowie Fliesen- und Plattenarbeiten (1,7 Prozent).


Im Nichtwohnungsbau stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal die Bauleistungspreise bei Bürogebäuden und gewerblichen Betriebsgebäuden um jeweils 1,5 Prozent an. Beim Straßenbau lag der Anstieg bei 0,8 Prozent.

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