29. September 2010

Deckenheizsystem zur »Innovation des Jahres 2010« gekürt

Ein energiesparendes Deckenheizsystem für den Wohnungsbau hat bei der Wahl zur »Innovation des Jahres« überzeugt. Die Veit Dennert KG sicherte sich jetzt den Titel des neu geschaffenen Wettbewerbs im Rahmen des renommierten Innovationsbenchmarkings »Top 100«. Ähnlich wie bei der Sonnenstrahlung wird bei der »DX-Therm Decke« die Energie zur Raumheizung und -kühlung nicht mehr über erwärmte Luft transportiert, sondern über Infrarotstrahlung. Die Wärme wirkt direkt auf den Körper und muss nicht erst die Raumluft erhitzen.


»Damit sparen unsere Kunden richtig Energie – und Geld«, erläutert Geschäftsführer Dirk Denter. »Sie können die Raumtemperatur um bis zu drei Grad Celsius absenken. Und schon bei zwei Grad weniger sparen sie fünf Prozent Heizenergie.« Zudem verhindere die Innovation die bei herkömmlichen Heizungen üblichen Luft- und Staubbewegungen im Raum fast vollständig und trage damit zum Gesundheitsschutz bei.


Im Wettbewerb um den Titel standen die zehn bahnbrechendsten Produktneuheiten der im Juli von Lothar Späth ausgezeichneten Top-Innovatoren, also der hundert innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. Die anderen Neuentwicklungen und Erfindungen kamen aus den Branchen Fotovoltaik, Luftfahrt, Maschinenbau, IT, Elektrotechnik und Pharma.


Die Vorauswahl hatten die Innovationsexperten um Prof. Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien getroffen. Dabei prüften sie den Kundennutzen, den Stand der Technik im Vergleich zum Status quo und den wirtschaftlichen Erfolg. Zur entscheidenden Abstimmung aufgerufen waren unter anderem 4.200 Kenner und Unternehmer der genannten Branchen.


Die Dennert-Innovation konnte 23 Prozent der abgegebenen Punkte für sich verbuchen. Weitere Details zur »Innovation des Jahres« und zur Veit Dennert KG stehen auf der Website www.top100.de/innovation-des-jahres/index.html.


Das Projekt »Top 100«, der Mentor und die wissenschaftliche Leitung Das Projekt »Top 100« prüft das Innovationsverhalten deutscher Mittelständler und zeichnet die hundert besten mit dem gleichnamigen Gütesiegel aus. Mentor des Projekts ist Lothar Späth, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg a. D. Die wissenschaftliche Leitung hat seit 2002 Dr. Nikolaus Franke inne. Er ist Professor für Entrepreneurship und Innovation an der Wirtschaftsuniversität Wien.