01. Oktober 2010

Diskussion um Öko-Sanierung

Nach Bundeskanzlerin Merkel sollen die Mieter zukünftig mehr Miete bezahlen, um die energetische Sanierung von Bestandswohnungen zu finanzieren. Damit scheinen alle gegen die Sanierung zu sein, wie Spiegel-online in dem Artkel "Mieter zittern vor Merkels Ökorevolution" feststellt:

  • die Immobilenbesitzer, die letzten Endes die Sanierung und die Mehrkosten durchsetzen müssen,
  • die Mieter, die mehr bezahlen sollen und
  • die Eigenheimbesitzer, die belastet werden.

Das ist kein gutes Klima für diejenigen, für die Dämmung ein wichtiges Arbeitsfeld ist, wie etwa die Stuckateure. Es geht um die Frage, wie wirtschaftlich energetische Maßnahmen sind. Dabei gibt es keine Alternative zur Sanierungsoffensive, wie Spiegel-online in einem Artikel feststellt. Klicken Sie unten auf weiter, um zum Link zu kommen, der sie auf den Artikel bei Spiegel-online führt: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,720589,00.html

Ein weiterer Beitrag kommt von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf von der FAZ.net. Die Sanierung wird –wenn man den Bericht der Zeitung folgt – zum Schlachtfeld im Kampf ums Geld: „Denn Mieter und Vermieter sind im Verteilungskampf um die Klimazeche in einem Punkt einig: Nicht sie selbst, vielmehr der Steuerstaat soll’s richten.“
Vergessen wird in der Diskussion, dass Häuser sowieso in Stand gehalten werden müssen, dadurch in ihrem Wert erhalten werden und der Wohnkomfort bessert wird. Der Sachverhalt wird aufs Einfachste reduziert, wie ein anderes Zitat zeigt: „Einig sind sich Architekten, Hausbesitzer und Mieter in einem: Dass die Energieersparnis die Kosten der Wärmedämmung aufhebt – diese Rechnung wird nicht aufgehen.“ Zum Artikel: http://www.faz.net/s/Rub645F7F43865344D198A672E313F3D2C3/Doc~E85E500DF0A4747C091CA07926A9FDE2F~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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