06. Oktober 2010

Baupreisindex für Wohngebäude um 1,2 Prozent gestiegen

Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland im August 2010 gegenüber August 2009 um 1,2 Prozent. Im Mai 2010 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich 1,0 Prozent betragen. Von Mai 2010 auf August 2010 erhöhte sich der Preisindex um 0,4 Prozent. Die Preise für Rohbauarbeiten und für Ausbauarbeiten stiegen von August 2009 bis August 2010 um jeweils 1,3 Prozent. Am geringsten stiegen die Preise für Putz- und Stuckarbeiten (+0,3 Prozent).


Nennenswerte Preiserhöhungen unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist bei Gerüstarbeiten (+3,5 Prozent), Zimmer- und Holzbauarbeiten (+3,2 Prozent), Klempnerarbeiten (+3,2 Prozent), sowie bei Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen (+2,7 Prozent).


Preisrückgänge gab es nur bei Stahlbauarbeiten (–1,3 Prozent).


Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent zu.


Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich der Baupreisindex für Bürogebäude und der für gewerbliche Betriebsgebäude gegenüber August 2009 um jeweils 1,3 Prozent. Im Straßenbau stiegen die Preise um 0,8 Prozent.