08. Oktober 2010

9,4 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen im Juli 2010

Im Juli 2010 meldeten die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 2.760 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 9,4 Prozent weniger als im Juli 2009. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen lag im Juli 2010 mit 9.344 Fällen um 2,3 Prozent niedriger als im Juli 2009. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen summierte sich die Gesamtzahl der Insolvenzen auf insgesamt 14.431 Fälle. Das waren 5,0 Prozent weniger als im Juli des Vorjahres.

 

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den Juli 2010 auf 2,9 Milliarden Euro gegenüber 3,9 Milliarden Euro im Juli 2009.

 

In den Monaten Januar bis Juli 2010 wurden 19.228 Insolvenzen von Unternehmen (+0,2 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum) und 63.208 Insolvenzen von Verbrauchern (+9,3 Prozent) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte 98.933 Insolvenzen, das waren 5,2 Prozent mehr als in den Monaten Januar bis Juli 2009.