26. Oktober 2010

Baugewerbe legt erstes Schwarzbuch Bau vor

In dem jetzt erstmals aufgelegten »Schwarzbuch Bau« listet der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) aus seiner Sicht eine Reihe politischer Fehlentscheidungen und Versäumnisse der Politik auf. Diese stellt der ZDB den Auswirkungen und Kosten gegenüber, um daraus eigene Forderungen abzuleiten. Unter anderem fordert der ZDB in dem Papier die Wiedereinführung der Meisterpflicht in verschiedenen Baugewerken ebenso wie die Beschränkung von Ein-Euro-Jobbern oder mehr Investitionen in die Infrastruktur.


»Die rückläufige Entwicklung der Bauwirtschaft, die seit vielen Jahren anhält, kann uns nicht zufrieden stellen. Sie ist Resultat deutlich rückläufiger Investitionen wie auch konsequenter Missachtung einer primär Investitionsgüter herstellenden Branche durch die Politik«, sagte der ZDB-Präsident Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein heute bei der Veröffentlichung des Schwarzbuchs Bau.


Mit dem Schwarzbuch will der ZDB verdeutlichen, welche Chancen, auf mehr produktive Arbeitsplätze, auf höhere Einnahmen unseres Gemeinwesens und damit auf mehr Wohlstand dem Allgemeinwesen entgehen, wenn die politisch Verantwortlichen der volkswirtschaftlichen Bedeutung der Baubranche weiterhin, wie vom Baugewerbe unterstellt, keine ausreichende Beachtung schenken.


Das »Schwarzbuch Bau« umfasst die fünf Kapitel Wirtschafts- und Rechtspolitik, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, Baupolitik, Steuerpolitik und Technikpolitik.


Das »Schwarzbuch Bau« finden ist abrufbar unter www.zdb.de (Download-Center).


Direkter Link: www.zdb.de/zdb.nsf/0/6CEA8A0770F0E1BEC12577C8003D189E