29. Oktober 2010

Energieeffizienz verbessert die Vermarktung von Immobilien

Der Energieverbrauch eines Hauses oder einer Wohnung spielt für Immobiliensuchende eine größere Rolle als noch vor zwei Jahren. Das ergab die Studie Marktmonitor Immobilien 2010 von Immowelt.de in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Steigende Energiepreise sorgen für höheres Umweltbewusstsein: Immobiliensuchende interessieren sich immer mehr dafür, welche Strom- und Heizkosten bei Häusern und Wohnungen anfallen. Das ergab die repräsentative Studie Marktmonitor Immobilien 2010 von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen, bei der 752 Makler aus ganz Deutschland befragt wurden.

Von den befragten Maklern gaben 64 Prozent an, dass ihre Kunden bei Kaufimmobilien häufiger nach dem Energieverbrauch und Ausstattungen wie Dämmung, Wärmeschutzverglasung oder alternative Energiequellen fragen als noch vor zwei Jahren. Im Schnitt kommt bei jeder zweiten Besichtigung einer Kaufimmobilie die Frage nach den energetischen Standards des Gebäudes oder der Wohnung, so das Ergebnis der Maklerbefragung.

„Die Studie bestätigt, dass der Energieverbrauch inzwischen ein wichtiges Auswahlkriterium bei der Immobiliensuche ist“, bekräftigt Carsten Schlabritz, Vorstand der Immowelt AG. „Um Qualität und Preis einer Immobilie richtig einzuschätzen, sollte man sich vor dem Kauf zum Beispiel über das Alter der Heizanlage genau informieren.“

Doch auch bei Wohnungen und Häusern zur Miete ist der Energieverbrauch und die Maßnahmen zu dessen Senkung für die Interessenten ein wichtiges Thema: Bei 43 Prozent der Makler fragten die Kunden bei Besichtigungen häufiger nach als noch vor zwei Jahren. Im Schnitt kommt die Frage bei jeder dritten Besichtigung einer Mietimmobilie.

„Wer vor Unterzeichnung eines Mietvertrags mehr über den Energieverbrauch einer Immobilie erfahren möchte, sollte auch bei Nachbarn oder Vormietern nachfragen und einen Blick auf den Energieausweis werfen“, rät Carsten Schlabritz.

Die repräsentative Studie Marktmonitor Immobilien 2010 wurde in Zusammenarbeit von Immowelt.de und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen erstellt. Befragt wurden 752 zufällig ausgewählte Makler aus ganz Deutschland.

Die gesamte Studie Marktmonitor Immobilien 2010 kann hier heruntergeladen werden.