05. November 2010

Siegerehrung im »Großen Fassadenpreis Hessen 2010«

Mit Unterstützung des hessischen Wirtschaftsministers und der Wirtschaftsförderung in den Landkreisen hat der Verband Farbe Gestaltung Bautenschutz Hessen in diesem Jahr zum ersten Mal den »Großen Fassadenpreis Hessen 2010« verliehen. Aus vier nominierten Fassaden hatten Zeitungsleser einen Sieger ausgewählt. Die Siegerehrung fand am 3. November ihm Rahmen der Powertagung der Landesfachgruppe Putz-Stuck-Trockenbau in Langenselbold statt. Als Sieger wurde Jürgen Jörges von der Maler Schmidt GmbH mit dem Ehrenpokal ausgezeichnet.


10-11-05%20hess%20fassadenpreis1 Ausbau und Fassade - Siegerehrung im »Großen Fassadenpreis Hessen 2010«
Von links: Verbandsvorstand Jochen Honikel, Siegerbetrieb Jürgen Jörges, Verbandsgeschäftsführerin Ingeborg Totzke, nominierter Betrieb Gabriele Haar, nominierter Betrieb Christoph Lotz, nominierter Betrieb Ludwig Schneider, Regierungspräsident Johannes Baron. (Foto: Gabriel)


Was vor zwei Jahren mit dem Großen Fassadenpreis im Main-Kinzig-Kreis gestartet ist, hat sich zum Erfolgsprodukt gemausert. In mehreren Teilen Hessens gab es Ableger des Wettbewerbs.


Aus den vier Siegerfassaden der Innungswettbewerbe Gelnhausen-Schlüchtern, Marburg, Wiesbaden-Rheingau-Taunus und der hessischen Vorrunde, die auf der Internetseite www.farbe-hessen.de präsentiert wurden, hat die Öffentlichkeit mit ihrer Stimmabgabe den Hessensieger beim »Großen Fassadenpreis Hessen 2010« gewählt.


Die Siegerehrung für den Hessenwettbewerb fand am 3. November 2010 in der Klosterberghalle in Langenselbold statt. Die Ehrenpreise für die nominierten Malerbetriebe und den Hessensieger übergaben Regierungspräsident Johannes Baron und der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des Verbandes, Jochen Honikel, im Rahmen der Powertagung Putz-Stuck-Trockenbau mit etwa hundert Teilnehmern in Langenselbold.


Folgende Betriebe und Fassaden wurden nominiert und prämiert:

  • Malerfachbetrieb Gustav Haar und Sohn GmbH in Mainz-Kastel mit einer Rekonstruktion einer denkmalgeschützten Fassade in der Mainzer Straße in Wiesbaden. An der Fassade sind in den 50er-Jahren alle Stuck- und Bossierelemente abgeschlagen worden. Im Zuge der anstehenden Sanierung wurde der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt.

  • Malerfachbetrieb Plagesa Baumanagement in Schlüchtern mit einem Bauvorhaben in der Frankenstraße in Kalbach-Heubach. Bei der Gestaltung dieser Fassade wurde neben der technischen Ausführung besonders Wert auf Originalität und Kreativität gelegt.

  • Malerfachbetrieb Maler Schmidt GmbH in Dreieich mit einer Fassadensanierung in der Wilhelm Leuschner Straße in Dreieich. Das in Vollziegel gemauerte Haus Baujahr 1911 wurde in den 60iger Jahren umgebaut und der Charakter des Hauses sehr verändert. Ziel der Sanierung war ein optisches Aufwerten, sowie eine energetische Verbesserung des Gebäudebestandes. Alle Sandsteinausbildungen sind im Stile einer Illusionsmalerei »nur« aufgemalt.

  • Malerfachbetrieb Ludwig Schneider & Sohn in Marburg mit einer Komplettsanierung in der Schückingstraße in Marburg. Besonders hervorzuheben sind die neu gestalteten Gesimse und Ornamente, die originalgetreu abgezeichnet und die Farbgebung mit dem Denkmalschutz in Marburg abgestimmt wurde.


Fassaden prägen maßgeblich das Erscheinungsbild unserer Städte. Immer öfter findet man gelungene Gestaltungen, die ein Stadtbild aufwerten. Fassadenrenovierungen sind mehr als Substanz erhaltende Maßnahmen. Der Maler sorgt mit seinen farbigen Gestaltungen für Lebensqualität und Individualität. Um die Leistungsfähigkeit der Malerfachbetriebe der Innungen zu demonstrieren, wird der »Große Fassadenpreis Hessen« jährlich unter Einbeziehung der Öffentlichkeit ausgeschrieben. Für 2011 haben sich bereits weitere Maler- und Lackiererinnungen angekündigt, die einen Innungspreis ausloben möchten.


Weitere Informationen zum Wettbewerb: www.farbe-hessen.de (Rubrik LIV Hessen/Fassadenpreis)